Hundesteuer wird in Ahlen nicht erhöht
Bild: Sebastian Gollnow
In der Wersestadt Ahen wird es zum 1. Januar 2018 keine Erhöhung der Hundesteuer geben.
Bild: Sebastian Gollnow

Zustimmung gab es allerdings für den Vorschlag der Verwaltung, Hunde, die dem Schutz und der Hilfe Blinder, Tauber oder sonst hilfloser Personen dienen, von der Steuer zu befreien. 

Nachdem im Vorfeld die im Rat vertretenen Parteien und Vereine ihre ablehnende Haltung deutlich gemacht hatten (das „AT“ berichtete), fassten sich ihre Vertreter im Ausschuss kurz in ihren Begründungen.

Erhard Richard (CDU) sah die Gefahr, dass das zurzeit entspannte Verhältnis zwischen Hundebesitzern und Nicht-Hundehaltern Schaden nehmen könne, komme es zu der Steuererhöhung. Klare Ablehnung signalisierte auch Gabi Duhme für die SPD.

Die soziale Funktion von Hunden betonte Reiner Jenkel (Die Linke), und Matthias Bußmann (BMA) sprach den Hundebesitzern und ihren Tieren einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen zu. Norbert Fleischer (FDP) lehnte die Vorlage insbesondere wegen der geplanten Steigerung um 15 Prozent ab. Auch von den Freien Wählern gebe es keine Zustimmung, machte Silvia Hillebrand deutlich

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