Je bunter und funkelnder, desto besser
Bild: Aulbur
Als "Zumbaqueen" bezeichnet Manfred Kruse seine Tanzpartnerin Romana Merke. Die Weiberfastnachtsparty nutzten die beiden, um ihre Tanzkünste zum besten zu geben.
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Zur Musik von DJ Niklas Fröhlich wurde schon früh am Abend die Tanzfläche gestürmt. Die Fantasie der Närrinnen ist auch an diesem Karneval wieder besonders lebendig.

Tanzende Spielkarten

Neben den klassischen Kostümideen wie Cowgirl, Prinzessin oder Minni-Maus, fanden sich unzählige noch ausgefallener gekleidete Damen: So tanzten Spielkarten und Erdbeeren nebeneinander auf der Tanzfläche, während als Geschenke und Aliens verkleidete Damen zusammen an der Theke standen.

Besonders beliebt waren Kostüme, die auf eine Zeitreise einluden. Ob es der knallig pinke 1980er-Jahre Trainingsanzug war, gepunktete Pettycoat-Röcke, die an die 1950er-Jahre erinnerten oder passend zum Beginn der 1920er-Jahre, Fransenkleider mit Federboa und Zigarettenhalter. Generell überwiegt aber wohl bei allen augenscheinlich das Motto „Je bunter und funkelnder, desto besser“.

Prinz Heinzpeter I. erweist die Ehre

Das aufgedreht und heitere Treiben rief schließlich auch Stadtprinz Heinzpeter I. auf den Plan, der mit seiner Standartenträgerin Bianka Peters, den Adjutanten Ludger Karshüning und Rainer Kersting, sowie seinem gesamten Gefolge den jecken Damen seine Ehre erwies. Nachdem er Stadthallenchef Andreas Bockholt seinen Sessionsorden verliehen hatte, griff er zum Mikrofon und gab in Begleitung der Happy Trumpets sein Prinzenlied „Für die Ewigkeit“ von Mickie Krause zum Besten.

500 Närrinnen

Die gute Stimmung, die Heinzpeter mit seinem Besuch verbreitete, hielt noch lange danach an, sodass die rund 500 Närrinnen stimmungsvoll weiter bis in die Nacht ihren großen Tag weiterfeierten.

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