Jetzt in Bildung investieren
FDP
Informierten über die Notwendigkeiten, digitale Infrastrukturen im Lande auszubauen:
FDP

Für einen maßvollen Umgang mit den Schutzmaßnahmen wie auch mit deren Lockerungen warb am Freitag Christoph Dammermann im kleinen Saal der Stadthalle. Der Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes kam auf Einladung des FDP-Ortsverbands zu dessen Wirtschaftsforum.

Er setzte sich für die Lockerung von Vorschriften ein. „Die Infektionsherde lagen alle im Innenbereich, es gibt meines Wissen nach keinen draußen“, sagte der Staatssekretär. Dabei bestand er aber auch auf einer genauen Beobachtung der Fallzahlen. Dammermann erscheint es verfrüht, von den derzeitig bekannten Infektionszahlen auf eine zweite Coronawelle zu schließen.

Er betonte die Bedeutung, die verschiedene Ereignisse für die Menschen haben. „Es ist nicht korrekt, zu sagen, solange der Golfplatz und das Opernhaus auf haben, ist alles gut“, mahnte der Düsseldorfer Politiker. Genau das gleiche Recht hätten die Liebhaber von Rockkonzerten und anderen Veranstaltungen.

So sehe er den Staat und das Land nun in der Pflicht, die Digitalisierung weiter voranzutreiben. „Wir sind in Deutschland keine Hersteller von Massenware, wir leben von der Innovation“, betonte Christoph Dammermann. Daher sehe er es als Gebot der Zeit, gerade jetzt in die Bildung und die Infrastruktur zu investieren. „Zum Glück konnten wir hier einige zu enge Grenzen in der Finanzierung erweitern“, freute sich der Politiker.

Das brachte ihn auf sein nächstes Thema, den schlanken Staat. „Es wurde im vergangenen halben Jahr ganz deutlich, wir brauchen Staat“, hob er hervor. Doch müsse dieser Staat auch unkomplizierter werden. Noch stecke seiner Ansicht nach zu viel Energie im Verwaltungsaufwand.

SOCIAL BOOKMARKS