Junge Generation übernimmt Zepter
Bild: Junker
Der schmucke Hofstaat der St.-Antonius-Schützen mit dem neuen Königspaar Thomas Wördemann und Vera Kramer an der Spitze präsentierte sich am Samstagnachmittag im Kapellendorf.
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Bereits vor 42 Jahren war Steltig, damals 23 Jahre jung, König der St.-Antonius-Schützen. 500 Liter Gerstensaft sollte er erhalten, wenn er den Vogel von der Stange holte. „Ein Angebot, das Tönne nicht ablehnen konnte“, sagte Hanskötter.

Am 7. Juni im vergangenen Jahr wurde Steltig dann Kaiser, trotz gebrochenem Schlüsselbein. „Tönne verwandelte sich in den Tönninätor, als es an die Vogelstange ging“, erklärte der Krönungsmeister. Besonders stolz sei Steltig auf Kaiserin Gabi Rieping, die im Hintergrund die Fäden gezogen habe. Hanskötter bedankte sich für ein tolles und schönes Kaiserjahr.

Anschließend ließ der Krönungsmeister das Vogelschießen am Donnerstag Revue passieren. Es entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen den Jungschützen Jan Lohoff und Thomas Wördemann. Im Minutentakt feuerten sie auf den Vogel und kein anderer Schütze wollte die Beiden stören. Um 18.02 Uhr und mit dem 379. Schuss holte schließlich Thomas Wördemann den stolzen Aar von der Stange. „Nach dem Königsschuss sagte sein Gesichtsausdruck: Papa, kannst Du mir Geld leihen“, sagte Hanskötter schmunzelnd.

König Wördemann sei ein Regent aus der neuen Generation. Vor zehn Jahren zum 50. Jubiläum der Jungschützen war mit Guido Dreismickenbecker das letzte Mal ein Jungschütze Regent der St.-Antonius-Schützen.

Nach der amüsanten Rede des Krönungsmeister erhielten König Thomas Wördemann und Königin Vera Kramer die Insignien der Macht. Dann zogen die Schützen zur Festparade durch das Kapellendorf. Auf dem anschließenden Königsball feierten die Schützen ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden zur Musik der „Reinhold-Hörauf-Band“.

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