KAB St. Gottfried bleibt eigenständig
Bild: Wittmann
Der neue Vorstand will das schlingernde Schiff KAB St. Gottfried wieder auf Kurs bringen (v. l.): Ewald Bumann, Konrad Rolf, Engelbert Pietersma und Heinz Gieske mit dem KAB-Bezirkssekretär Franz-Josef Nordhaus und dem KAB-Stadtverbandsvorsitzenden Wolfgang Funke.
Bild: Wittmann

Häufig wurde am Sonntag die Redewendung vom schlingernden Schiff, das wieder in ein ruhiges Fahrwasser kommen solle, bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung der KAB St. Gottfried gebraucht. Zeitweise war das KAB-Boot fast vom Untergang bedroht gewesen. Doch nun ist es wieder auf Kurs.

Rettungsversuche hatte es schon bei der vorangegangenen außerordentlichen Generalversammlung am 20. Februar gegeben: nämlich mit dem Auftrag, eine Fusion mit der KAB St. Josef in die Wege zu leiten. Doch der Zusammenschluss scheiterte, die St.-Gottfried-Mannschaft ging nicht an Bord von St. Josef. Man habe nicht zueinandergefunden, formulierte es Vorstandsmitglied Engelbert Pietersma. Daraufhin entschlossen sich erfahrene KAB-„Kapitäne“ wie er – Pietersma hat bereits rund 40 Jahre Vorstandserfahrung und war 17 Jahre lang selbst Vorsitzender – das Ruder selbst herumzureißen.

Junge Menschen mit ins Boot holen

Und so kam es gestern im Pfarrheim von St. Gottfried nicht zur Abstimmung über eine Fusion oder gar einer Auflösung des Ortsverbandes, sondern zu Neuwahlen. Die Mannschaft, die das KAB-Schiff wieder flott machen will, besteht fast durchwegs aus alten Recken. Pietersma wünschte sich, dass man junge Leute mit ins Boot bekommen möge. „Wenn es erfolgreich gehen soll, dann geht es nur gemeinsam. Egal, ob jung oder alt, da dürfen keine Grenzen gezogen werden.“

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