Kanalaustausch an der Schützenstraße
Bild: Lange
Die Baumaßnahme an der Schützenstaße in Ahlen stellten vor: (v. l.) Stadtbaurat Andreas Mentz, Robert Reminghorst (Ahlener Umweltbetriebe), Dieter Sievers (Stadtentwässerung und Straßenbau) und Torsten Havers (Firma Altefrohne).
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Die sind bereits im April 2019 gestartet – und jetzt der Presse näher erläutert worden. Dass im Bereich der Schützenstraße Tiefbauarbeiten – ausführendes Unternehmen ist die Firma Altefrohne aus Warendorf – stattfinden, ist laut Reminghorst während der kurzfristigen Sperrung der Bergstraße bis zum Ostberg ersichtlich gewesen.

Mentz: „Kanal an einigen Stellen eingebrochen“

 Die gesamten Schmutz- und Regenwasserkanäle werden ausgetauscht. „Das war zwingend notwendig“, sagte Stadtbaurat Andreas Mentz. „Wir hatten erhebliche Probleme. An einigen Stellen war der Kanal schon eingebrochen.“

Bauleiter Dieter Sievers (Stadtentwässerung und Straßenbau) zufolge stammt das vorhandene System noch aus dem Jahr 1964. Um für die neuen Leitungen ausreichend Standfestigkeit zu erzeugen, musste im Untergrund ein Kalksteingemisch eingelassen werden. „Wir hatten Wasser in diesem Bereich“, so Sievers.

Hoher Parkdruck im südlichen Bereich

In die Tiefe geht es derzeit im südlichen Bereich der Schützenstraße (bis Kreuzung Harkortstraße). Um die Autofahrer unter den Anwohnern zu entlasten, hat die Stadt ein von der Bergstraße aus erreichbares Areal als Parkfläche hergerichtet. „Hier herrscht ein enormer Parkdruck“, erläuterte Mentz.

Daher sei eine Umgestaltung des Straßenraums kein Thema gewesen. Vielmehr noch: Das dort bislang praktizierte Schrägparken werde legalisiert.

Asphaltdecke für den nördlichen Bereich

Bereits abgeschlossen ist der Austausch der Rohre von der Einmündung Bergstraße bis zum Ostberg. Diese Strecke soll ab Freitag, 2. August, spätestens aber ab Montag, 5. August 2019, mit einer Asphaltdecke versehen werden. Die voraussichtliche Dauer dieser Arbeiten gibt Reminghorst mit einer Woche an. Bis Ende des Jahres soll das gesamte Bauvorhaben beendet sein.

Mehr im „AT“ vom 1. August.

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