Kartoffel- und Kürbisfest gut besucht
Bild: Giebel
Bei dem Kartoffel- und Kürbisfest auf der Zeche Westfalen in Ahlen gestaltete auch Lou Scherkenbeck ihren eigenen Kürbis.
Bild: Giebel

Hier werde die noch immer große Bedeutung der Landwirtschaft deutlich, so Meiwes, der sich bei Christiane und Klaus Thiesing für die Organisation bedankte. So konnten die Gäste mehr als nur Kartoffeln und Kürbisse erwerben, sondern auch außergewöhnliche Produkte wie Kürbissekt oder -marmelade probieren und kaufen. Noch mehr Handwerkskunst, Haushalts- und Geschenkartikel gab es an den beiden Tagen im zur Markthalle umfunktionierten Lokschuppen: Von Schmuck über Papiertaschen bis hin zu Hundezubehör war für jeden etwas dabei.

Wunsch: Dieses Format langfristig in Ahlen etablieren

Ein weiterer Höhepunkt waren die historischen und modernen Traktoren, die die Dolberger Treckerfreunde sowie die Ahlener Bauer-Gruppe ausstellten und die auch bei den erwachsenen Besuchern zu einem beliebten Fotomotiv wurden. Außerdem konnte Drechselhandwerk bestaunt werden. Vor allem die kleinen Gäste hatten auf dem Fest die Gelegenheit, ihren eigenen Kürbis zu gestalten. Mit Flammkuchen, Reibeplätzchen und Co. war auch für das leibliche Wohl gesorgt, wenn man nicht eine „Kürbissuppe to go“ mitnehmen oder die angebotenen Rezepte ausprobieren wollte. Am Abend spielte zudem die Folk-Band „An Rinn“, während am Sonntag ein ökumenischer Beitrag von Pfarrer Willi Stroband weitere Besucher anlockte.

Veranstalterin Christiane Thiesing freute sich angesichts der vielen Festgäste, die über die Stadtgrenze hinaus der Einladung gefolgt waren und hofft, dass sich das Kartoffel- und Kürbisfest auch in den kommenden Jahren behaupten kann. „Wir möchten dieses Format in Ahlen auf der Zeche Westfalen gerne mit etwas Landwirtschaft- und Maschinentechnik langfristig etablieren“, erklärte sie. Angedacht ist dafür jeweils das zweite Wochenende im Oktober.

SOCIAL BOOKMARKS