Kaufland-Filiale eröffnet im Sommer
Bilder: Detlef Peter Jotzeit
Projektleiter Nermin Numanovic hat auf dem Gelände der neuen Kaufland-Filiale in Ahlen alles im Blick.
Bilder: Detlef Peter Jotzeit

Die Eröffnung der neuen Kaufland-Filiale sei im Sommer geplant.

Jeden Tag etwas Neues

„Jeden Tag gibt es etwa Neues“, berichtet der 40-jährige Bauingenieur und verweist exemplarisch auf die Fliesenarbeiten im zukünftigen Getränke-Markt, der eine Bruttofläche von 1200 Quadratmetern hat. Morgens hätte noch keine einzige Fliese gelegen, gegen Mittag sei ein Großteil des Eingangsbereichs fertig gewesen.

Ähnlich schnell gehe es im Großmarktgebäude zu, das eine Bruttofläche von 5200 Quadratmetern aufweise und somit fast genauso groß sei wie der alte Trakt. Der überwiegende Teil des Bodens sei dort längst gefliest, so Numanovic. Aktuell stünden Elektroarbeiten an. „Die Brandmelder hängen schon“, sagt er und weist auf die zahlreichen Kabelstränge unter der Decke hin.

Gebäude seit Dezember dicht

„Seit Anfang Dezember ist hier alles dicht“, unterstreicht Numanovic. Seitdem seien die Bedingungen für die Feininstallation ideal. Immerhin liege die Innentemperatur im Gebäude bei gut 15 Grad Celsius.

„Das Wetter hat mitgespielt“, stellt der Bauingenieur weiter fest. Aus diesem Grund seien die Arbeiten so gut vorangeschritten, dass während der Weihnachtstage sogar eine Pause eingelegt worden sei. „Sollte jetzt doch noch ein extremer Wintereinbruch kommen, schockt uns das nicht mehr“, sagt er.

Fassadenarbeiten gehen zügig voran

Zügig voran geht es bei der Fassadengestaltung der beiden Gebäude. Dabei setzt Kaufland auf Sichtbeton, eine moderne Fassadenverkleidung mit Blechelementen und große Glasfronten im Eingangsbereich.

Dank der guten Witterung geht es zügig voran auf dem Kaufland-Gelände in Ahlen. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan.
„Wir sind am Fertigwerden“, sagt Numanovic und lacht. In vielen Bereichen sei nunmehr Feinschliff angesagt. Dafür zeichneten zwei Generalunternehmen verantwortlich, die Firma Hundhausen aus Siegen (Innenbereich) und die Firma Stricker aus Dortmund (Außenbereich).

„70 bis 100 Leute arbeiten hier täglich“, sagt er. Und das sei gut so, denn Ende März/Anfang April stehe bereits die Sachverständigenabnahme auf dem Plan. „Dann ist es bis zur Eröffnung nicht mehr weit.“

Kälte-Klima-Verbund

Ökologie und Nachhaltigkeit stehen bei Kaufland ganz oben auf der Agenda. Ein Paradebeispiel sei der Kälte-Klima-Verbund (KKV), betont Nermin Numanovic. Bei allen Filialneubauten liege das besondere Augenmerk auf energiesparender und klimaschonender Technik.

Mit der Abwärme der Kühlaggregate werde im Winter Wärme für die Fußbodenheizung des Marktes erzeugt, im Sommer umgekehrt Kühlung. „Dadurch senken wir den CO2-Ausstoß und Energieverbrauch maßgeblich“, so der Bauingenieur.

Breite Parkplätze

Punkten wolle Kaufland bei den Kunden zudem mit der zukünftigen Parkplatzsituation. Statt 2,4 Meter seien die 300 neuen Stellflächen in Zukunft 2,7 Meter breit. Zudem werde auf Barrierefreiheit und Familienfreundlichkeit großer Wert gelegt.

Ein weiteres Plus sei die Vorhaltung von einer Elektroschnellladestation mit zwei Anschlüssen.

Recycling-Material für Fundament

Wichtig ist Numanovic der Hinweis, dass die Beton- und Steinelemente der alten Kaufland-Gebäude mit einem Brecher in Recycling-Material verwandelt worden seien und nun als solides Fundament für die beiden Neubauten dienten.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 23. Januar 2020.

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