Keine Hubschrauber frei für Brasilien
32 Hubschrauber der Ahlener Firma Agrarflug Helilift sind zurzeit in Portugal und Spanien stationiert. Nach Löschflügen, vor allem auf den Kanarischen Inseln, warten sie jetzt auf weitere Einsätze.

Sind die Ahlener Flieger auch dort im Einsatz? „Nein, leider nicht“, sagt Dennis Beese, Geschäftsführer des Unternehmens. „Leider, weil wir gerne helfen würden, wenn wir Kapazitäten frei hätten.“ Diese aber hat die Ahlener Firma nicht. 32 Maschinen vom Typ Bell 412 sind zurzeit in Spanien und Portugal. Je 1400 Liter Löschwasser pro Flug kann ein Helikopter dieses Typs an die Einsatzstelle bringen und über einem Waldbrand ablassen. Deutsche Polizeihubschrauber schafften gerade mal 300 Liter, nennt Dennis Beese eine Vergleichszahl.

Helikopter stehen in Portugal und Spanien bereit für Einsätze

Die Hubschrauber aus Ahlen seien vor allem auf den Kanarischen Inseln geflogen, erklärt der Helilift-Geschäftsführer. Dort sei jetzt es ruhiger geworden, so dass die Maschinen nun an verschiedene Standorte auf dem iberischen Festland zurückgekehrt seien. „Sie warten dort mit ihren Crews auf weitere Einsätze“, erläutert Beese. Die Rekrutierung der Hubschrauber-Besatzungen geschehe vor Ort.

Abgesehen davon, dass die Ahlener Firma Agrarflug Helilift keine Kapazitäten an Fluggerät frei hat: „Brasilien ist zu weit entfernt“, sagt der Geschäftsführer. Die Hubschrauber müssten mit dem Schiff oder einem Transportflugzeug nach Südamerika gebracht werden. Und das dauere mindestens zehn Tage. An den Brandorten in Brasilien seien die Amerikaner näher dran.

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