Keine Steuer der besonderen Art geplant
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Greven plant eine Vergnügungssteuer für Bars, Ahlen derzeit nicht.
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Die Wersestadt will zwar künftig private Wettbüros mit einer Vergnügungssteuer belegen (das „AT“ berichtete). Im Raum steht, dass fünf Prozent der Umsätze in die Stadtkasse fließen sollen. Doch über die Sex-Steuer nach dem Grevener Vorbild habe man noch nicht nachgedacht, erläutert Ahlens Stadtkämmerer.

Greven rechnet mit Einnahmen von rund 20 000 Euro.

Ahlen zieht Vergnügungssteuer ein

In Ahlen müssten gewisse Etablissements Vergnügungssteuer an die Stadt überweisen, wenn sie eine Tanzbühne hätten oder über Spielautomaten verfügten, informiert Muermans. Ansonsten sei im Rotlichtmilieu mittlerweile vieles freigegeben worden.

Hans Röhl vom städtischen Ordnungsamt pflichtet dem Kämmerer bei: „Prostitution ist nicht verboten.“ In der Wersestadt habe derzeit kein einziger Betrieb ein solches Gewerbe angemeldet. Dies sei in Ahlen aber auch nicht vorgeschrieben.

Keine Probleme mit Nachbarn bekannt

Röhl ist sich sicher, dass es Prostitution auch in der Wersestadt gibt. Doch er weiß momentan von keinem Betrieb. Es gebe derzeit keine Probleme – zum Beispiel mit Nachbarn, die sich gestört fühlten.

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