Kemper: Blick in und hinter die Regale
Bild: Westhues
Kempermärkte gibt es bereits in Sendenhorst (Bild), Vorhelm und Sassenberg. Mit der Eröffnung eines Standortes in Ahlen (Kerkmann-Platz) entstehen nicht nur 55 Arbeitsplätze, sondern die Absatzbasis für Vertragspartner aus der Region wird weiter abgesichert.
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Die stattlich klingende Zahl erkläre sich, so Matthias Kemper, mit dem „großen und tiefen Sortiment“. Und mit der Philosophie, die hinter seinem Unternehmen steht: „Die ist in unserer Firmen- DNA-abgelegt.“

Mit dem 51-jährigen geschäftsführenden Gesellschafter unterhielt sich das „AT“ nicht nur über das, was in den Regalen des Supermarktes liegen wird, sondern warf auch einen Blick dahinter. Er und seine Frau seien Ahlener, daher hätten sie immer schon mit einem Geschäft in Ahlen geliebäugelt, sagt Kemper.

Der Standort Kerkmann-Platz sei attraktiv. Doch nicht nur das spreche für einen vierten Edeka Kempermarkt (Kemper hat bereits Standorte in Vorhelm, Sendenhorst und Sassenberg). Auch die Verträge, die man zum Beispiel mit Landwirten für Fleisch und Kartoffeln habe, seien ein Grund, dass man größer werden wolle und müsse. Denn man wolle diesen langfristig eine sichere Absatzbasis bieten. Daher seien „vier Märkte besser als drei“.

Da man kein Discounter sei, brauche man mehr Mitarbeiter, die das umfangreiche Sortiment einräumten und pflegten, die Kunden bedienten und das Fleisch frisch im Markt vor- und zubereiteten. Der Großteil sei bereits eingestellt. Gesucht würden noch Mitarbeiter für die Bereiche Floristik, Fleisch, Wurst und Käse sowie für Kasse und weitere Arbeiten im Geschäft.

Der Edeka Kempermarkt, angesiedelt im rechten Teil des ehemaligen Marktkaufs, wird etwa doppelt so groß sein wie der in Vorhelm (dieser hat laut Kemper inklusive Eingangsbereich und Laufzone 1400 Quadratmeter). In Ahlen wird die reine Verkaufsfläche etwa 2500 Quadratmeter betragen. „Eine schöne Größe“, sagt Matthias Kemper. Und die brauche man auch für das vorgesehene Sortiment, das, wie in Vorhelm auch, viele regionale Produkte enthalten werde, darunter auch Bioerzeugnisse (etwa vom Hof Lohmann/Freckenhorster Werkstätten oder der Hafenkäserei Münster).

Mehr im „AT“ vom 1. September.

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