Kinderstation in Bagamoyo ist renoviert
Bild: Fechner
Am Mittwochmittag stellten die Bagamoyo-Freunde in Ahlen (v. l.) Rudolf Blauth, Uwe Rethage, Helga Rohden, Björn Wantzek und Lucy Lehmann den Abschluss des Renovierungsprojekts vor.
Bild: Fechner

Die Mitglieder des Freundeskreises hatten im Laufe dieses Jahres zu einer Spendenaktion für die Renovierung der Kinderstation des Bezirkskrankenhauses aufgerufen. Diese hatte sich in einem katastrophalen Zustand befunden. Der Aufruf habe bei vielen Spendern offene Ohren gefunden, berichtete Blauth, so dass vom 23. Oktober bis zum 1. Dezember das Projekt realisiert werden konnte.

Die Durchführung der umfangreichen Renovierungen überwachten und koordinierten vor Ort die beiden Bielefelder Vereinsmitglieder Björn Wantzek und Uwe Rethage. Der 46-jährige Architekt Björn Wantzek hat bereits mehrere Baumaßnahmen in Bagamoyo begleitet und spricht nach einem einjährigen Aufenthalt in den Usambara-Bergen fließend Kisuaheli. Björn Wantzek, der zusammen mit seiner Tochter Lea insgesamt zwei Wochen lang die Bau- und Renovierungsmaßnamen begleitete, berichtete über seine Erfahrungen während seines Aufenthalts in Bagamoyo.

„Wir fanden katastrophale hygienische Zustände auf der Kinderstation vor“, schilderte er zusammen mit Uwe Rethage, der ebenfalls zwei Wochen lang vor Ort war, die Situation im Krankenhaus anhand von Fotos.

Der stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises, Dr. Raimund Balmes, blickte am Mittwoch auf die bereits seit dem Jahr 1999 gestarteten Sanierungsarbeiten in der Kinderklinik und im Operationsraum zurück. Im Jahr 2012 konnte, ebenfalls durch Spenden, eine neue Station für frühgeborene Kinder eingerichtet werden. Außerdem wurde das Ärzte- und Pflegepersonal immer wieder geschult.

Lesen Sie mehr in der Donnerstag-Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“.

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