Kleiner Edeka schließt für den großen
Ulrich Gösmann
Das war‘s. Am kommenden Samstag schließt der Edeka an der Richard-Wagner-Straße.
Ulrich Gösmann

Samstag ist letzte Schicht im kleinen Edeka an der Richard-Wagner-Straße. Dann schließt der Nahversorger, um sich ganz auf seinen Neustart zu konzentrieren. Das Milkner-Team zieht an die Warendorfer Straße / Ecke Konrad-Adenauer-Ring und ist mit 1300 Quadratmetern Fläche ab dem 26. Mai das Schwergewicht im Nahversorgungszen­trum Nord, das mit einem Mini-Netto bisher schwach aufgestellt ist (wir berichteten).

Die preiswerte Edeka-Tochter hatte zwar frühzeitig signalisiert, parallel zur Edeka-Neueröffnung expandieren zu wollen. Doch konkret wurden die Pläne bisher noch nicht. „Wir bitten um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen zu möglichen Aktivitäten in Ahlen kommunizieren können“, reagierte am Dienstag Christina Stylianou, Leiterin der Netto-Unternehmenskommunikation auf Redaktionsanfrage. Wortgleich mit vorausgegangenen schriftlichen Antworten.

Hoffnung auf Entwicklung macht unterdessen der Leiter der Stadtplanungsabteilung. Markus Gantefort berichtet von Gesprächen mit dem Immobilieneigentümer, der sich zunächst gegen eine Netto-Vergrößerung ausgesprochen habe. Voraussichtlich werde es nun aber doch noch zu einer Erweiterung auf maximal 1000 Quadratmeter Fläche kommen. Bis zur Stunde gebe es von Netto keinen Bauantrag. Gantefort: „Wir hatten gehofft, dass alles in eins entwickelt wird.“

Gleichfalls offen ist, was aus dem nahenden Edeka-Leerstand an der Richard-Wagner-Straße wird. Stadt und Politik hatten zuletzt den Bedarf eines Nahversorgers für das Wohnquartier betont.

von Ulrich Gösmann

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