Konzept für Ahlener Advent steht
Bild: Detlef Peter Jotzeit
Anhand eines Holzmodells im Maßstab von 1:50 wurde die Aufstellung der Holzbuden und des Festzelts beim Ahlener Advent am Dienstag im Gründerzentrum (GDZ) schon einmal vorgestellt. Das Bild zeigt (v. l.) Jörg Möllenhecker (ASG), Ralf Mersch (lebendige Krippe), Jörg Hakenesch (WFG), Carlo Pinnschmidt (WFG), Veit Scholdra (ASG), Frank Strohbücker (Festwirt) und Peter Schmidt (Pro Ahlen).
Bild: Detlef Peter Jotzeit

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr wird erneut ein Festzelt vor dem Alten Rathaus aufgebaut. Den Zuschlag hat Festwirt Frank Strohbücker aus Everswinkel erhalten. „Die Tinte unter dem Vertrag ist noch frisch“, teilte WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch dazu im Gründerzentrum (GDZ) mit.

Carlo Pinnschmidt, Projektleiter Stadtmarketing/Tourismus, präsentierte an einem Holzmodell den Aufbau des Weihnachtsmarktes im Maßstab von 1:50. Demnach werden 15 Hütten aufgestellt. „Ein Mix aus sozialen Trägern, die sich dort zwei bis drei Tage präsentieren, und Händlern, die die ganze Zeit über präsent sind“, erklärte er. Ein Novum sei, dass eine Standgebühr erhoben werde: Für kurzfristige Belegungen zehn Euro pro Tag, für eine Nutzung über die gesamte Zeit acht Euro. „Damit können wir wenigstens die Stromkosten decken“, so Pinnschmidt.

Attraktionen sind die Weihnachtspyramide und das Eisstockschießen im Festzelt. Das historische Kinderkarussell wird wieder am Rand des Marktes aufgestellt. „Mittendrin passt es leider nicht“, so Pinnschmidt.

Ein weiterer Höhepunkt ist die lebendige Krippe mit Akteuren aus der Mammutschule, für die erneut Cheforganisator Ralf Mersch verantwortlich zeichnet. Neben dem Krippenspiel sind dort Vorleserunden, Chorbeiträge und eine Feuerschale für Stockbrot vorgesehen. Nach einem Jahr Pause sind die Angler wieder mit von der Partie.

Ein sportlicher Höhepunkt ist am Freitag, 11. Dezember, der zwölfte Wintercitylauf. „Die Siegerehrung wird erstmals im Zelt durchgeführt“, so Pinnschmidt, da das Kettelerhaus nicht mehr zur Verfügung stehe. „Toll“, lobte Pro-Ahlen-Chef Peter Schmidt das Konzept. Es sei richtig, nicht alles umzuschmeißen, sondern sich langsam entwickeln zu lassen. „Der Ursprung des kleinen gallischen Dorfes ist wiederzuerkennen“, so Schmidt.

Bereits zum sechsten Mal zeigen die ASG-Handballer mit ihren beiden Hütten Flagge. „Wir sind stolz, das Ganze mit angestoßen zu haben“, sagte ASG-Vertreter Jörg Möllenhecker. In diesem Jahr werde es kleinere Änderungen geben, kündigte er an. Die „unschönen Schirme“ würden durch ein kleines Vordach ersetzt. Der Erlös ihrer Aktion sei für den Handballnachwuchs bestimmt, so ASG-Vertreter Veit Scholdra, der auf die breite Unterstützung stolz ist: „Bis zu 30 Ehrenamtliche sind im Einsatz.“

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 23. September.

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