Kreis ist Spielfeld für „Ahlener Doppel“
KV
Hoffen auf gute Resonanz des Kunstpreises (v.l.): Gerd Buller, Sven Henric Olde (beide Kunstverein), Michael Vorderbrüggen (Volksbank), Hermann Mense (Kunstverein) und Martin Weber (Volksbank).
KV

„Ahlener Doppel“ ist der Titel eines neuen Kunstpreises, den der Kunstverein Ahlen mit Unterstützung der Volksbank auslobt. „Wir wollen Künstlerinnen und Künstler aus der Region ansprechen“, skizzierte Sven Henric Olde, der zum 1. Juli die künstlerische Leitung übernommen hat, am Mittwoch die Zielgruppe. Mit Region ist der Kreis Warendorf gemeint, präzisierte Gerd Buller als Co-Vorsitzender des Kunstvereins.

„Uns war wichtig, dass der neue Wettbewerb auf Nachhaltigkeit angelegt ist“, betonte Volksbank-Vorstand Martin Weber. Im Blick haben Kunstverein und Volksbank bei dem mit 1000 Euro dotierten Preis Berufsanfänger oder auch noch Studierende. Um teilzunehmen, sollen die Künstler ein Bild aus der Kunstsammlung der Volksbank auswählen, um es künstlerisch zu „kommentieren“. Ein „Doppel“ sozusagen.

Auch Michael Vorderbrüggen, Prokurist und das Gesicht der Volksbank in Ahlen, zeigte sich überrascht über den Umfang und die Qualität der über Jahre gewachsenen Sammlung, die viele bekannte Namen umfasst.

Um den Preis publik zu machen, hat der Kunstverein die bisherigen Preisträger des Jugendförderpreises angesprochen, die als Multiplikatoren wirken sollen, wie auch die Hochschulen in der Region. „Uns genügt, wenn die Teilnehmer in einem Bezug zum Kreis Warendorf stehen“, erklärte Hermann Mense, Mitglied im Beirat des Kunstvereins, der an der Konzipierung mitgewirkt hat.

„Wir haben schon sieben Bewerbungen“, berichtete Sven Henric Olde. Allerdings müssen sich die Künstler dem Urteil einer dreiköpfigen Jury stellen, die nach Bewerbungsschluss am 30. August über die Zulassung entscheidet. Maximal werden zehn Teilnehmer zugelassen. Die Preisträgerpräsentation ist für September 2021 geplant.

SOCIAL BOOKMARKS