Kritik am Bergeickeler Weg: „Der Zustand ist unzumutbar“
Christian Wolff
In desolatem Zustand sieht der Ortsausschuss Vorhelm den Berg­eickeler Weg.
Christian Wolff

„Ich warne davor, den abschüssigen Bereich mit dem Fahrrad zu befahren!“ – Deutliche Worte fand Ludger Diekmann (CDU) am Dienstagnachmittag im Ortsausschuss Vorhelm, als es um den Zustand des Bergeickeler Weges ging. Zustimmung kam auch von Seiten der FDP: „Es gibt keinen schlechteren Weg in der Umgebung“, sagte Thorsten Beiske.

Der Bergeickeler Weg verbindet die Ahlener mit der Dorffelder Straße. Es handelt sich um einen Wirtschaftsweg, der die Priorität „3“ erhalten hat. „Dieser Weg wird grundsätzlich werktags zweimal täglich von einem Schulbus befahren“, so Diekmann. Überwiegend erfolge die Nutzung jedoch von Anliegern, Ortsfremden, Spaziergängern und Radfahrern. „Es sind an vielen Stellen Löcher und Risse in der Asphaltdecke vorhanden. Außerdem sind die Straßenbanketten nur noch bedingt vorhanden, so dass insgesamt die erforderliche Verkehrssicherheit fraglich ist.“

Nach Auskunft von Anwohnern sei die Tragschicht vor Jahren ausgetauscht worden. Möglicherweise wäre es für diesen Bereich ausreichend, den vorhandenen Straßenbelag zu entfernen und eine neue Asphalt-Deckschicht aufzutragen. In einem Teilbereich bis zur Einmündung in die Dorffelder Straße befinden sich unter dem Asphalt noch alte Betonplatten, die häufig durchgebrochen sind. Hier wäre ein komplett neuer Straßenaufbau teuer.

„Bei der Priorisierung der Wege haben wir damals auf andere Wege geschaut“, gestand Erhard Richard (CDU) ein. Doch auf Dauer komme man nicht mehr an einer Sanierung vorbei. Jetzt soll die Verwaltung prüfen, ob zeitnah eine Instandsetzung des Wirtschaftsweges möglich ist. Der Ortsausschuss fasste dazu einen einstimmigen Beschluss.

von Christian Wolff

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