Krönender Abschluss der Mammut-We-Emm
Bilder: Fechner
Das ist die Siegermannschaft, die für Chile den We-Emm-Titel und Pokal erringen konnte. Zusammen mit Trainern und Betreuern stellte sich das Team den Sportfotografen zum Erinnerungsfoto zur Verfügung.
Bilder: Fechner

Der Einmarsch der verschiedenen V.I.P.-Spielbereiche und der 32 an der We-Emm teilnehmenden Fußballmannschaften samt Trainern und Betreuern gaben ein feierliches und tolles Bild ab. Miriam Hermes und Tobias Winopall aus dem Organisationsteam moderierten gekonnt und witzig die gesamt Abschlussfeier.

Da das We-Emm-Fußballturnier das Filetstück des gesamten Ferienspektakels bildete, standen das Spiel um den dritten Platz und das Finale im Mittelpunkt des Abschlussfestes. Und das eröffnete Bürgermeister Benedikt Ruhmöller als Hausherr gleich zu Beginn. Er erinnerte daran, dass „hier im schönsten Wersestadion der Welt“ alle Teilnehmer zwei Wochen lang viel Spaß und gute Laune hatten. In Richtung des Orga-Teams stellte er fest: „Ein besonders dickes Dankeschön gilt allen Betreuern und Trainern.“

Ein voller Erfolg war die Mammut-We-Emm im Wersestadion.
Jugend- und Sozialamtsleiterin Ulla Woltering übernahm zusammen mit dem Bürgermeister die Übergabe des von der Fan-Fabrik gebastelten „Fair-Play-Pokals“ an die Mannschaft von Uruguay. Trainerin Katarina Barth legte jedoch ihr Veto ein: „Wir möchten diesen Pokal mit der Mannschaft von Griechenland teilen. Die haben uns immer, wenn wir nicht genug Spieler hatten, mit ihren Jungs ausgeholfen.“ Für diese faire Geste gab es ordentlichen Applaus von den Rängen der Haupttribüne.

Bevor es zum Spiel um den dritten Platz kam, hatten die We-Emm-Reporter Gelegenheit, das zu berichten, was sie an Informationen während des Ferienspiels aus allen V.I.P.-Bereichen gesammelt hatten. Die Mammut-Band, in der Lisa Kemper, Christoph Korte, Lena Muckermann, Inka Leifeld und Sabine Hering für die letzten Abschlussklänge sorgten, begleitete den Zirkuschor bei zwei Liedern. Danach war es soweit. König Fußball bestimmte das Geschehen auf dem Kleinspielfeld. Die Ränge der Haupttribüne hatten sich wieder gefüllt, da sich die Zuschauer und Kinder zwischendurch mit kühlen Getränken und Speisen versorgt hatten.

Das feierliche Einlaufen der beiden Mannschaften von der Elfenbeinküste und Südkorea hinter Schiedsrichter Simon Maack sowie das Abspielen der Nationalhymnen machte den Beteiligten nicht nur großen Spaß, sondern begeisterte auch die Zuschauer. Die Spieler der Elfenbeinküste gingen in der ersten Spielhälfte mit 1:0 in Führung und gaben diese in der zweiten Halbzeit nicht wieder ab.

Die Nerven liegen blank beim spannenden Finale

In der Halbzeitpause sorgte die Tanzgruppe vom We-Emm-Zirkus für Stimmung. Zudem wurden die Preise aus dem Kreativwettbewerb überreicht. Die lustigsten und witzigsten Bastelarbeiten kamen von Marlin, Emma und Mieke sowie Nele.

Der Vorsitzende von Rot-Weiß Ahlen, Dirk Neuhaus, befand sich ebenfalls unter den Zuschauern und ergriff spontan auf der Spielbühne die Gelegenheit, sich für die Belebung des Wersestadions zu bedanken. „Alle teilnehmenden Kinder und Betreuer sind eingeladen, das erste Heimspiel von RW Ahlen am 24. August gegen den SV Westfalia Rhynern im Wersestadion kostenlos zu besuchen“. So viel Unterstützung sollte RW Ahlen dann sicher zum ersten Heimsieg führen.

Vor dem spannenden Finale zwischen den Mannschaften von Chile und Bosnien-Herzegowina stellte die We-Emm-Uni ihre sportwissenschaftlichen Untersuchungen „wie der Fußball nach Deutschland gekommen ist“ vor.

Das Spiel, das von Schiri Aram Kapcak geleitet wurde, entwickelte sich schon in der ersten Hälfte zu einem richtigen Krimi. Chile ging mit einem 2:1 in die Pause. Diese Auszeit nutzten die Fan-Fabrik, ihre gebastelten Fan-Artikel vorzustellen und die Festbühne gehörte der Trommelgruppe von Lisa Kemper. Bevor sich alle auf das Endspiel konzentrieren konnten, wurde das Ergebnis des Menschenkickerwettbewerbs bekanntgegeben: 1. Russland, 2. Australien und 3. England.

In der zweiten Spielhälfte stieg die Spannung, als Bosnien zum 2:2 ausglich. Die beiden Stadionsprecher Daniel und Karin machten es durch ihre Spielkommentare noch dramatischer. Bosnien gelangen zwar noch zwei sehenswerte Pfostenschüsse, aber den Siegtreffer kurz vor dem Spielende erzielte Chile und brachte das Finale mit 3:2 nach Hause. Es folgte die Siegerehrung und mit einem großen Abschlusslied vor der Spielbühne klang das 26. Mammut-Spiel aus.

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