Kultur des Willkommens und Miteinanders
Schokolade und frisches Obst brachten die Besucher aus dem Rathaus mit in das Dolberger Wohnheim am Hermesweg.

Ruhmöller, der von Sozialfachbereichsleiterin Ursula Woltering und Gruppenleiter Thomas Schürmeyer begleitet wurde, versicherte den Bewohnern die Solidarität der Ahlener Bevölkerung. „In den Grenzen unserer Stadt müssen sich Menschen, die ihr Leben vor Unrecht und Gewalt gerettet haben, sicher und beschützt fühlen.“ Dies gelte nicht nur in der Weihnachtszeit, „wenn wir unsere Herzen besonders gern für unverschuldet in Not geratene Mitmenschen öffnen.“

Blankem Populismus erteilte der Bürgermeister eine klare Absage: „Unsere eigene Geschichte zeigte vor 70 Jahren leidvoll, wie aus Millionen Deutschen Vertriebene wurden.“ Die Erinnerung daran möge alle „mit Demut das Schicksal der zu uns kommenden Flüchtlinge vom Balkan, aus Afrika sowie Nah- und Fernost betrachten lassen.“

Das Stadtoberhaupt dankte den Bürgern, die mit vielen kleinen Gesten eine „Kultur des Willkommens und Miteinanders“ schafften. Der jüngst gegründete Förderverein und zahlreiche Einzelinitiativen zeugten von dem liberalen Geist, der die auch ethnisch vielfältige Stadt Ahlen auszeichne.

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