Kulturgesellschaft wird 65 Jahre
Bild: Voss-Loermann
Der bewährte Vorstand der Ahlener Kulturgesellschaft mit (v. l.) Burkhard Leismann, Michaela Mormann, Benedikt Ruhmöller, Renate Franke, Cristina Loi, Antje Günther, Roland Klein und Dierk Hartleb wurde am Mittwochabend wiedergewählt.
Bild: Voss-Loermann

Zum Stellvertreter bestimmte die Versammlung Roland Klein von der Sparkasse Münsterland Ost, in deren Räumen die Veranstaltung stattfand. Dierk Hartleb bleibt in der Funktion des Spartenleiters Bildende Kunst, Beirat dort ist Burkhard Leismann. Andreas Blechmann wurde in Abwesenheit zum Spartenleiter Musik wiedergewählt, Antje Günther zur Beirätin. Weitere Beiräte der Sparte Musik sind Cristina Loi und Michaela Mormann, die diese Funktionen auch in der Sparte Tanz und Theater ausüben. Alle Funktionsträger wurden einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt.

Zuvor hatte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller allen Verantwortlichen für ihre hervorragende ehrenamtliche Arbeit gedankt. Er nannte die Kulturgesellschaft einen stabilen Faktor im Kulturleben Ahlens, das von bürgerschaftlichem Engagement getragen werde. Zuvor hatte die Geschäftsführerin Michaela Mormann einen Rückblick auf die vergangene Saison vorgenommen. Anschließend stellte sie das Programm für 2014/15 vor, das der Öffentlichkeit bereits in einer Pressekonferenz präsentiert worden ist (das „AT“ berichtete).

Verwiesen wurde dabei noch einmal auf das Glanzlicht der Saison, ein Konzert mit Konstantin Wecker im März 2015. Es seien bereits 100 Karten vergriffen, obgleich man noch keine Werbung gemacht habe, so Mormann. Erwähnt wurde auch die Besetzung der Nische Jazz in der Ahlener Kulturgesellschaft. Andreas Blechmann gebühre dafür großes Lob, so Antje Günther. Darüber hinaus, so Michaela Mormann, setze man sich als Mitglied des Kultursekretariates Gütersloh für die Förderung junger Kreativer ein.

Mit Blick auf die Zahlen könne man zufrieden sein, so der Tenor: Mit 15 Veranstaltungen sei man gut aufgestellt, darunter seien zwei Ausstellungen im Bereich Bildende Kunst unter anderem mit dem Maler Alfred Lachauer aus München. Auch mit den „langsam, aber sicher gestiegenen Besucherzahlen“ zeigte sich der Vorstand zufrieden, beweise der doch, dass man sich auf einem guten, akzeptierten Weg befinde.

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