Kulturrucksack ermöglicht Museumsbesuch
Bild: Stadt Ahlen
Das Staunen blieb nicht aus: Begegnungen mit Kultur machten in den Ferien bei einer Fahrt nach Düsseldorf Jugendliche aus Ahlen und Umgebung.
Bild: Stadt Ahlen

Sven Henric Olde, ein junger freischaffender Künstler, begleitete den Ausflug und brachte den Jugendlichen die Kunst näher. Zu Beginn führte er die Gruppe durch das Museum.

Spektakel mit Spinnen beeindruckt

Ein besonderes Spektakel war dabei die Installation „Social … Quasi Social … Solitary … Spiders … On Hybrid Cosmic Webs“ von Tomás Saraceno. In einem abgedunkelten Raum waren in zwei gläsernen, würfelförmigen Gebilden Spinnennetze zu sehen, inklusive der Spinnen selbst.

Das Besondere: Bei den Gebilden handelte es sich lediglich um Rahmen. Es waren jedoch keine Glasscheiben vorhanden. Da die Spinnen dort gefüttert und ihre Netze befeuchtet würden, blieben sie aber in diesen Gebilden, erklärte Sven Henric Olde.

Eine Mischung aus Furcht und Faszination

Mit einer Mischung aus Furcht und Faszination betrachteten die Jugendlichen die Spinnen, waren aber auch froh, als sie den Raum wieder verließen.

Im Anschluss daran schickte Sven Henric Olde die Heranwachsenden in Kleingruppen auf eine Rallye durch das Museum. Neben Fragen zu bereits gesehenen Kunstwerken führte der Wettstreit auch zu noch ungesehenen Werken, forderte die Kreativität heraus oder fragte einfach nur nach der Anzahl der Schließfächer. So lernten die Teilnehmer nicht nur die ausgestellte Kunst, sondern auch das Haus selbst kennen.

Frei im Raum bewegen

Der Höhepunkt am Ende des Besuchs im Museum war die Installation „inOrbit“ von Tomás Saraceno unter der Kuppel des Museums. Auf mehreren Netzen können sich die Besucher im Raum frei bewegen, entweder über einem Kubus mit dem Boden knapp unter sich oder in der freien Fläche über dem Foyer mit dem Boden mehrere Meter entfernt.

Mit viel Freude bewegten sich die Jugendlichen durch die Netze, kletterten in die höheren Ebenen oder lagen ruhig auf den Netzen und spürten die Bewegungen der anderen. Nach dem spannenden Besuch im Museum erkundeten die Jugendlichen in Kleingruppen Düsseldorf, bevor es zurück in die Heimatstädte ging.

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