Kunstmuseum Ahlen wird renoviert
Bild: Kemper
Bis einschließlich 9. Juli sind ab sofort die Pforten des Kulturtempels in Ahlen geschlossen, weil wichtige Renovierungsarbeiten anstehen
Bild: Kemper

Zurzeit werden gerade die Holzfenster im Altbau gestrichen, als Nächstes seien dann die Fußböden an der Reihe. Das alte Parkett in der denkmalgeschützten Gründerzeitvilla weise inzwischen Beschädigungen auf, die dringend repariert werden müssten. „Wahrscheinlich werden die Arbeiten den Besuchern hinterher kaum auffallen, notwendig sind sie aber trotzdem“, so Buckesfeld. Außerdem werde die Zeit bis zum 9. Juli genutzt, das Depot wieder auf Vordermann zu bringen, die Bibliothek aufzuräumen und vieles mehr an Arbeiten, die im laufenden Betrieb einfach liegen bleiben müssten.

Insofern mache man eigentlich aus der Not eine Tugend, denn: „Wir hätten die Ausstellung von Anett van der Voort gern noch etwas verlängert, weil sie überaus erfolgreich war. Wir haben viele positive Resonanzen dazu gehabt, und die Besucher waren zahlreich.“ Leider habe die Künstlerin direkt eine Anschlussausstellung in Iserlohn. Geplant war ja eigentlich, als „Intermezzo“ eigene Werke aus dem Depot zu zeigen, in dem sich inzwischen knapp 2000 Werke befinden. Diese Schau, so Buckesfeld, werde auf das nächste Jahr verschoben. Jetzt sei man froh, die erforderlichen Reparaturarbeiten vornehmen zu können. Umso mehr freut sich das Team des Kunstmuseums auf den Sommer, denn ab dem 10. Juli wird eine große Max-Pechstein-Retrospektive gezeigt.

 Bis zum 1. November haben die Besucher dann Gelegenheit, Werke des berühmten Expressionisten zu sehen. „Wir können uns vorstellen, dass unsere Lage direkt am Werseradweg in den Sommerferien auch Gäste von auswärts ins Haus lockt“, hofft Susanne Buckesfeld auf eine große Resonanz. Während der Renovierungszeit bieten die Museumspädagoginnen ein spannendes Programm in der Malschule an. Bei gutem Wetter darf sogar im Skulpturengarten gemalt werden.

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