Kunstmuseum: Werke aus eigenem Bestand
Bild: Werner
Aktueller denn je ist heutzutage das Werk „Globus Maß-Stab 1:1“ des Künstlers Timm Ulrichs, dem das Kunstmuseum Ahlen zum 80. Geburtstag ab November eine Ausstellung widmet. Das „Hinweisschild an die Erde“ kann man heute als Aufforderung an die Internet-Gemeinde auffassen, die reale Welt zu erkunden. Das Bild zeigt den künstlerischen Leiter des Museums, Dr. Stephan Trescher.
Bild: Werner

„Wir müssen künftig aus unseren Bordmitteln Ausstellungen bestreiten.“ Viel beachteten Expositionen wie „Diagnose Kunst“ (2006) und „Intimacy – Baden in der Kunst“ (2010) kann sich die Einrichtung künftig nicht mehr leisten. Doch Bordmittel habe das Haus so einige, findet der Museumschef. 2000 Exponate von mehr als 200 Künstlern besitzt das Museum, das seit 2006 eine Sammlung aufbaut.

8. März bis 24. Mai: Werke von Jobst Tilmann

Vom 8. März bis 24. Mai zeigt das Kunstmuseum Werke des Wiedenbrücker Künstlers Jobst Tilmann unter dem Titel „Anfang ohne Ende“. Dann präsentiert es aus dem eigenen Fundus Bilder von Timm Ulrichs (geboren 1949) vom 22. August bis 8. November und Christian Rohlfs (1849 bis 1938) ab 28. November.

Timm Ulrichs und Christian Rohlfs folgen

Die vorige Schau ist Geschichte: Die Lichtkunst von Adam Barker-Mill wurde gerade eingepackt, und eine Spedition holt die Exponate ab. Da ist schon Jobst Tilmann im Haus und hängt seine Bilder auf. Die Ausstellung mit Tilmann sei die letzte, die sein Vorgänger Burkhard Leismann konzipiert habe, berichtet Trescher. Für die mit Ulrichs und Rohlfs zeichnet er verantwortlich. „Timm Ulrichs ist ein Pfund, mit dem das Kunstmuseum wuchern kann“, findet der Leiter. Denn es besitzt viele Werke des ehemaligen Professors der Kunstakademie Münster (1972 bis 2005).

Mehr in der Ausgabe vom 29. Februar 2020

SOCIAL BOOKMARKS