Lambertischule bleibt wohl eigenständig
Bild: Jotzeit
Heinrich Artmann, Vorsitzender des Ortsausschusses Dolberg, ist froh, dass die Eigenständigkeit der Lamberti-Grundschule nach den neuesten Planungen der Landesregierung wohl gesichert scheint.
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So zuversichtlich hat ihn das neue Konzept der Landesregierung zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Grundschulangebots in NRW gestimmt, das zum Schuljahr 2013/14 eingeführt werden soll.

Eine wesentliche Neuerung sei dabei die Mindestgröße einer Grundschule, so Artmann. Nach geltender Rechtslage müssten die Grundschulen mindestens zweizügig sein (8 mal 18 gleich 144 Kinder) haben. Zukünftig könnten dagegen einzügige Grundschulen mit mindestens 92 Schülern als eigenständige Schulen fortgeführt werden.

„Die haben wir, um den Bestand der Schule zu sichern“, rechnete Artmann vor. Mit Blick auf die aktuellen Geburtenzahlen sei das kein Problem. „Da liegen wir in den nächsten zehn Jahren auf jeden Fall sowohl in Dolberg als auch in Vorhelm drüber.“

Mit Blick auf die geplanten Neuregelungen habe sich bereits am Mittwochabend die Schulkonferenz der Lambertischule für die Beibehaltung der Eigenständigkeit ausgesprochen, teilte Artmann mit.

Grundsätzlich kann sich der Vorsitzende des Ortsausschusses aber vorstellen, mit Vorhelm darüber hinaus gemeinsame Aktionen durchzuführen. Im Vorfeld seien viele Möglichkeiten angedacht worden. „Und die sollten wir nicht aufgeben“, so Artmann.

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