Legionellen an weiteren Ahlener Schulen
Die Erreger der Legionärskrankheit sind an zwei weiteren Ahlener Schulen festgestellt worden. Sie wurden in den Wasserleitungen der Albert-Schweitzer- und der Paul-Gerhardt-Schulturnhalle entdeckt.

Gesperrt seien in der Sporthalle der Paul-Gerhardt-Schule nicht nur die Duschräume, sondern auch die Toiletten, bestätigte Manfred Falk, Leiter des Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements, „AT“-Informationen. Dort müsse, wie bereits an der Realschule, eine defekte Zirkulationspumpe, ausgetauscht werden. Der Defekt sei nicht erkennbar gewesen, sagte Falk. Die Pumpe werde ausgetauscht, das Wasser auf über 70 Grad Celsius erhitzt, um die Erreger der Legionärskrankheit abzutöten und damit die Leitungen gespült. Anschließend würden vom Umweltlabor Münster Proben gezogen und bei negativem Befund die Sanitäranlagen wieder freigegeben.

 In der Realschule seien der Austausch der Pumpe und das Spülen der Wasserleitungen erfolgt, dort warte man auf das Untersuchungsergebnis. In ein, zwei Tagen könne es vorliegen, schätzte Falk. Falle es positiv aus, müsse die Prozedur wiederholt werden, ansonsten könne die Turnhalle wieder für Unterrichts- und Vereinssport freigegeben werden.

In der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule könne eingeschränkt Sport getrieben werden. Die Jungenduschen seien in Ordnung, die Mädchenduschen gesperrt, sagte Falk. Dort würden wie im Sportpark Nord selbstspülende Armaturen eingebaut, um künftig die Vermehrung der Erreger zu verhindern.

Zurzeit fänden in allen öffentlichen Gebäuden, vorrangig in den Schulen, Kontrollen statt.

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