Lob für die Ahlener Hilfsbereitschaft
Bild: Kemper
Im St.-Franziskus-Hospital sei sie nach ihrem Sturz liebevoll umsorgt worden, berichtet die 84-jährige Lüdenscheiderin Gisela Hanna Chapman.
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Diesen Besuch in der Wersestadt hatte sich Gisela Hanna Chapman ganz anders vorgestellt. Eigentlich wollte die 84-Jährige aus dem sauerländischen Lüdenscheid im Kunstmuseum in den Farben des Künstlers Max Pechstein schwelgen. „Doch stattdessen landete ich als Pechvogel im St.-Franziskus-Hospital.“

Jetzt sieht die Seniorin eine ganze Palette von Farben, wenn sie in den Spiegel sieht. Gelb, orange, grün und blau zieht sich ein Bluterguss über ihr Gesicht. Ein Andenken an den in Ahlen erlittenen Unfall, das hoffentlich bald verschwinde, wie die Kunstliebhaberin im Gespräch mit dem „Ahlener Tageblatt“ hofft. Nicht so schnell vergessen wird Hanna Chapman jedoch die Welle der Hilfsbereitschaft und Fürsorge, die ihr entgegengebracht wurde. Und das an die Öffentlichkeit zu bringen, sei ihr ein großes Anliegen, sagt sie im „AT“-Gespräch.

Zum bereits sechsten Mal war sie in der vergangenen Woche mit der Bahn von Lüdenscheid aus in die Wersestadt gekommen. Ihr Ziel wie bei früheren Visiten das Kunstmuseum. „Hier war groß über die Pechstein-Ausstellung in der Zeitung berichtet worden.“ Zweieinhalb Stunden Fahrtzeit war der rüstigen Seniorin die Sache wert. Kurz nach 13 Uhr kam sie an, nahm noch einen Imbiss am Bahnhof zu sich, um dann ab 14 Uhr am Kunstmuseum zu sein.

Nach Sturz: Stark blutende Schürfwunde an der Stirn

Doch auf dem Weg durch die Fußgängerzone passierte es. „Ich bin wohl über eine Kante im Pflaster gestolpert.“ Sie sei vornüber auf die Stirn gefallen. „Und auf meinen Aufschrei hin kamen von überall her nette, freundliche Leute, die mir aufhalfen und mich zu einer Bank führten“, berichtet Hanna Chapman. Obwohl es sich bei der Verletzung nur um eine kleine Schürfwunde gehandelt habe, hätte sie heftig geblutet. Sie müsse wegen ihres Herzens regelmäßig ein Medikament zur Blutverdünnung einnehmen, verrät sie den Grund. „Von allen Seiten wurden mir Papiertaschentücher gereicht und dann hat eine nette Frau den Rettungsdienst verständigt.

„Zwei freundliche junge Männer brachten mich zum Krankenhaus, wo ich sofort in ein Behandlungszimmer geführt wurde.“ Nach kurzer Zeit sei mit Michael Watol der aufnehmende Arzt erschienen, der sie untersucht und geraten habe, sich wegen des Blutverdünners stationär aufnehmen zu lassen. Ein Zimmer habe Schwester Karin aus der Aufnahme, an die sich die 84-Jährige gern erinnert, auch schnell besorgt – auf Station 3 C des St.-Franziskus-Hospitals.

Wie es Hanna Chapman im St.-Franziskus-Hospital erging, lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 25. August.

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