Mammut soll im Berliner Park stehen
Das 1,95 Meter hohe Exemplar, das am Mammutsonntag, 13. Oktober, auf dem Marktplatz von Kindern farblich gestaltet worden war, soll im Eingangsbereich des Berliner Parks aufgestellt werden.

Diese Idee hat Baudezernent Andreas Mentz am Donnerstag im Ausschuss für Bauen, Umweltfragen und öffentliche Einrichtungen vorgestellt. „Dort ist das Mammut gut zu sehen“, meinte er. Zudem könne das mit bunten Handabdrücken geschmückte Tier dort auch gefahrlos ganz nah von Kindern und Erwachsenen betrachtet werden.

Erste Überlegungen, wonach das geschenkte Urvieh in einem Kreisverkehr aufgestellt werden sollte, wies Mentz zurück. Das sei einfach zu gefährlich, merkte er an und verwies auf seine Erfahrungen während seiner vorherigen Amtszeit in der Nachbarstadt Hamm. „Dort hatte ich es allerdings mit Elefanten zu tun“, räumte er ein. Doch er wisse, wovon er spreche. Die Imageträger seien beliebte Fotomotive. Und das könne zu gefährlichen Situationen führen, wenn sie mitten auf einer Insel im Kreisverkehr stünden.

Nicht ganz glücklich mit dem Standort am Parkrand war indes Martin Hegselmann (CDU). Er befürchtete, dass das Mammut schnell beschmiert werden könnte, weil es halt so einfach zu erreichen sei.

Die Haftungsfrage wollte Rolf Leismann (BMA) geklärt wissen. „Was ist, wenn Kinder dort beim Klettern oder Balancieren herunterfallen?“ Doch da konnte ihn Fachbereichsleiterin Gabriele Hoffmann beruhigen. „Wir sorgen für die Sicherung“, sagte sie. Allerdings könne man nie ganz vermeiden, dass ein Kind irgendwo herunterfalle.

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