Marienplatz mit Lounge und Strandbar
Kalte und fruchtige Cocktails laden schon bald zum Verweilen in der neuen Strandbar am Rande des Marienplatzes ein.

Der 36-Jährige gehört mit zu dem Gastronomen-Trio, das sich um die weitere Nutzung der Marktlounge von Pro Ahlen beworben hat, die bislang ein eher tristes Schattendasein führt (das „AT“ berichtete). „Wenn alles klappt, können die ersten Gäste am 1. Juni am Marienbrunnen Platz nehmen“, erklärt Kasumovic. Acht Rattan-Tische mit Bestuhlung wolle er dort aufstellen, umrahmt von Grünpflanzen.

 „Es fehlt nur noch die Zustimmung der Kirchengemeinde“, sagt er. Der größte Teil der Fläche gehöre zwar der Stadt Ahlen, aber ein Halbrund von gut vier Quadratmetern am Brunnen sei im Besitz der Kirche. Doch Kasumovic ist zuversichtlich. Zumal er angeboten hat, den Marienbrunnen in Zukunft mit sauber zu halten. „Bislang wirkt der Bereich oft wie eine Müllkippe“, sagt er und weist auf Glasscherben und Verpackungsmaterial hin, das achtlos weggeworfen auf den Pflastersteinen liegt.

Das Mobiliar der Marktlounge kommt Kasumovic gerade recht. Denn für den Bereich direkt am Stadtcafé hat er schon im vergangenen Jahr Rattanmöbel gekauft. „Die Sachen von Pro Ahlen passen genau dazu“, schwärmt er. Somit ergebe sich ein einheitliches Bild, das viele Einkaufsbummler zum Verweilen auf dem Marienplatz einladen werde.

Ebenfalls am 1. Juni will Kasumovic neben der Taxizentrale eine Strandbar mit Liegestühlen, Palmen und Sand eröffnen. „Vergleichbares gibt es nur in Münster und Düsseldorf“, sagt der 36-Jährige. In der näheren Umgebung suche man bislang vergeblich danach. „So eine Strandbar ist Alleinstellungsmerkmal“, ist er sich sicher. Das werde nicht nur die heimische Bevölkerung begeistern, sondern auch Besucher aus Nachbarstädten anlocken.

Darüber hinaus hofft Kasumovic, dass die beiden anderen Bewerber um die Teile der Pro-Ahlen-Marktlounge, ebenfalls zum Zuge kommen. Dadurch sei es möglich, einheitlich aufzutreten und die Lokale zusammen zu bringen. „Davon profitieren die Gäste“, glaubt Kasumovic. Schließlich mache es mehr Spaß, abends auszugehen, wenn das Angebot breiter sei.

(Wie Pro Ahlen die Zukunft der Marktlounge sieht, lesen Sie in der Ausgabe am Donnerstag).

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