Marktlounge: Lösung in Sicht
Cocktails in allen exotischen Farben soll es schon bald in der Strandbar am Marienplatz geben.

„Es sieht gut aus“, sagte auch Bernd Münstermann, stellvertretender Vorsitzender von Pro Ahlen. Seit Mitte vergangener Woche hätten vier heimische Gastronomen, davon drei am Marktplatz, die Verträge auf dem Tisch liegen. Darüber hinaus bekomme jeder Bewerber die Möglichkeit, das Marktlounge-Mobiliar, das zurzeit in einer Lagerhalle untergestellt sei, genau unter die Lupe zu nehmen. Allerdings räumte er offen ein: „Noch habe ich nichts Schriftliches in der Hand.“

Etwas ungeduldig geworden ist indes Nedzad „Jugo“ Kasumovic (Bild), seit Juni 2010 alleiniger Pächter des Ahlener Stadtcafés. Der 36-Jährige will den Marienplatz im Herzen der Stadt aufwerten. Dabei denkt er nicht nur an eine echte Strandbar, sondern auch an einen Lounge-Bereich direkt neben dem Marienbrunnen. Acht Rattan-Tische mit Bestuhlung will er dafür von Pro Ahlen mieten. Zudem hat er Interesse an dem alten Marktlounge-Podest bekundet.

 „Seit den ersten Gesprächen mit Pro Ahlen sind bereits vier Wochen vergangen“, wundert er sich. Seiner Meinung nach hätten längst Nägel mit Köpfen gemacht werden können. Zumal gerade bei seiner Planung eine gewisse Vorlaufzeit notwendig sei. „Die Firma, die den Bereich für die Lounge und die Strandbar herrichten soll, braucht gut 14 Tage“, rechnete er vor. Daher sei eine Eröffnung zum 1. Juni schon fast unmöglich.

Positiv bewertete Kasumovic die zugesagte Unterstützung vom Bauamt und der Feuerwehr nach einem Vor-Ort-Termin Anfang der Woche. Allerdings wartete er gestern Mittag noch auf die Zustimmung der Kirchengemeinde für den geplanten Lounge-Bereich. Der größte Teil der Fläche am Marienbrunnen gehöre zwar der Stadt Ahlen, aber ein Halbrund von gut vier Quadratmetern am Brunnen sei im Besitz der Kirche, so Kasumovic. Und genau die seien für seine Planung wichtig.

Entwarnung gab wenig später Klas. Er habe mit der Zentralrendantur in Ahlen gesprochen und die habe zugestimmt. Der Realisierung des Vorhabens stehe damit normalerweise nichts mehr im Wege.

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