Marktplatz: Sturmböen rütteln am Maibaum
Bilder: Jotzeit
Aus luftiger Höhe wurden die Symboltafeln des Maibaums gerettet. Das Bild zeigt (v. l.) Roman Paris, Sebastian Heitkamm, Kevin Sellenrieck, Jana Bannack und Matthias Kappelt.
Bilder: Jotzeit

Nachdem die Polizei und das Ordnungsamt schon vorweg den Bereich um den Maibaum großräumig mit Absperrband gesichert hatte, war die Feuerwehr um 8.26 Uhr alarmiert worden. Unter der Leitung des stellvertretenden Wachleiters der Ahlener Feuerwehr, Wolfram Schneider, waren wenige Minuten später fünf Kräfte sowie ein Löschfahrzeug und eine Drehleiter vor Ort. In luftiger Höhe wurden die Schilder abmontiert und im Alten Rathaus zwischengelagert. Knapp anderthalb Stunden später war der Einsatz beendet, nur der nackte Stamm des Maibaums ist noch stehen geblieben.

Der Maibaum wurde am Montag von der Feuerwehr gesichert.
„Der Wind hat jetzt nicht mehr genügend Angriffsfläche“, begründete Schneider die Entscheidung, dass der Maibaum gestern nicht komplett abgebaut werden musste. Für etliche Einsätze und Aufregung hatte der diesjährige Maibaum schon in der Vergangenheit mehrfach gesorgt. „Wir waren schon x-mal vor Ort“, erinnerte sich Schneider. Immer wieder habe es besorgte Anrufe von Anwohnern und Passanten gegeben, dass der Maibaum in Schieflage geraten sei.

Recht gelassen sah Schneider indes gestern die Windböen in Ahlen. Das sei alles relativ, sagte er. An der Nordseeküste würde sich dabei wohl niemand Gedanken machen. Und mit Blick auf die jüngsten Tornados in den US-Bundesstaaten Oklahoma und Missouri war er sich sicher: „Für die dort ist das hier noch Windstille.“

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