Misstöne beim Kirchenchor
Bild: Lange
Der Vorhelmer Kirchenchor steht vor einem Scherbenhaufen: Nach den Rücktritten der Vorsitzenden Dorothee Richard und der Schriftführerin Gabriele Eilert kündigte Chorleiterin Claudia Lawong (links) ihr Engagement zum 1. März. 
Bild: Lange

Auch Schriftführerin Gabriele Eilert trat von ihrem Amt zurück. Doch damit nicht genug: Chorleiterin Claudia Lawong kündigte ihr Engagement zum 1. März diesen Jahres.

„Ich gehöre nicht mehr dem Vorstand an“, teilte Dorothee Richard auf „AT“-Anfrage mit. „Es wurden von außen sehr viele unschöne Sachen an den Chor herangetragen.“ Was genau passiert ist, wollte Richard nicht kommentieren. Nur so viel: „Nachdem, was geschehen ist, ist mir die Entscheidung zum Rücktritt leicht gefallen.“ Und: „Der Chor steht nach wie vor hinter Frau Lawong.“

Kommissarisch geleitet wird der Kirchenchor derzeit von Notenwart Martin Schneider. Dieser hatte das „AT“ per E-Mail von der Jahreshauptversammlung am morgigen Donnerstag ausgeladen. Bei der Zusammenkunft ginge es unter anderem um „rein interne Angelegenheiten“, woraufhin sich der Vorstand gegen eine Berichterstattung entschieden habe. Auch Schneider hielt sich auf „AT“-Anfrage hin bedeckt angesichts der Vorkommnisse rund um den Kirchenchor. Auf die Frage, ob die Sänger nun mit vermehrten Austritten oder gar mit der Auflösung des Chores rechnen müssten, sagte er: „Diese Punkte werden mit Sicherheit bei der Jahreshauptversammlung angesprochen.“

Die scheidende Chorleiterin Claudia Lawong blickte im „AT“-Gespräch auf vier Jahre „fantastische Arbeit“ zurück und betonte die Geschlossenheit des Chores. Auch sie sprach von Mächten, die von außerhalb gewirkt hätten.

Mehr im „AT“ vom 14. Januar!

SOCIAL BOOKMARKS