Mit Erlös aus Ärztekonzert Hospizarbeit unterstützen
Bild: Voss-Loermann
Für das Konzert Ahlener Ärzte zugunsten der Hospizbewegung am Samstag, 16. Juni, ab 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums St. Michael werben Erich Lange und Dr. Anja Dresen.
Bild: Voss-Loermann

In den vergangenen Jahren seien das immer zwischen 5000 und 8000 Euro gewesen, die der Hospizbewegung geblieben seien, berichteten Dr. Anja Dresen und Erich Lange am Montagmittag bei der Vorstellung der Veranstaltung. Doch mit den Eintrittskarten allein seien solche Beträge nicht erzielbar, so Dresen. Vielmehr habe der Verkauf von Häppchen und Getränken in der Pause dafür gesorgt, dass die Kasse geklingelt habe. Gastronomen, aber auch die Ärzte selbst, hatten sich nicht lumpen lassen und Canapés und Schnittchen gespendet, um den Erlös aufzustocken.

 „Da sind die Gäste auch nicht kleinlich mit dem Wechselgeld gewesen und haben oft jeweils kleine Beträge gespendet“, erinnert sich die Initiatorin, die gemeinsam mit ihrem Mann, Dr. Burkhard Dresen, im Jahre 2006 das Ärztekonzert initiiert hatte. Seither treffen sich alle zwei Jahre musikalisch talentierte Mediziner zum Proben von Instrumental- und Gesangsstücken. Das Ergebnis der Probenarbeit ist stets beim immer ausverkauften Ärztekonzert zu besichtigen und hören.

Mit einem Augenzwinkern sind die Mediziner meist bei der Sache, denn gerade das Liedrepertoire war stets von Humor geprägt, getreu der Tatsache, dass der kleine grüne Kaktus oder der harte Eier verweigernde Papagei beim Publikum für Begeisterung sorgte. Seit Februar probe der Chor bereits unter der Leitung von Winfried Appel, sagte Erich Lange. Verschiedene Ensembles träfen sich regelmäßig, um Musikstücke einzustudieren.

Die Musiker hoffen jetzt auf Unterstützung von der Gastronomie in Ahlen, die die Akteure bislang noch nie im Stich gelassen habe. Das Pianohaus Micke stellt wie in den Vorjahren den Flügel. Die übrigen Instrumente wie Trompeten, Geigen, Celli, Flöten, Saxophone und Schlagzeug würden von den Akteuren selbst mitgebracht. „Dass wir in der Aula nun eine Bühne haben, erleichtert die Arbeit sehr“, so Anja Dresen. Unterstützt werde man von der Technik-AG von St. Michael. Karten gibt es ab sofort im Hospiz- und Palliativzentrum Im Nonnengarten.

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