Mit Förderung Denkmal-Fassade verschönern
Bild: Knöpker
Für das Fassaden-und Hofprogramm in Ahlen werben: (v. l.) Thomas Weyland, Nicole Wittkemper-Peilert, Michael Scharf, Akim Özyurt und Christian Kruthoff. Hauseigentümer können einen Zuschuss in Höhe von 40 Prozent bekommen.
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Stadtplaner Christian Kruthoff und Innenstadtkoordinator Thomas Weyland werben damit für die Vergabe von Fördermitteln. „160 000 Euro haben wir im Topf, die wir ausgeben können“, machte Kruthoff die Dimension deutlich. „Das Frühjahr und der Sommer bieten sich für Sanierungsmaßnahmen an“, macht Thomas Weyland Eigentümern Mut zur Investition.

Beispiel ist die „Gamba“. Der Blick auf die Fassade des Eiscafés wird derzeit von Gerüst und Plane verhüllt. Die Käthe-Rosenzweig-Muesmann-Stiftung als Eigentümerin hat das Angebot der Stadt angenommen und erhält zu den Sanierungskosten 40 Prozent Fördermittel. „Die Fassen-Neugestaltung wird eng mit dem Denkmalschutz abgesprochen“, erklärte Nicole Wittkemper-Peilert.

Das Architekturbüro Christian Tripp hat die Pläne erstellt. Michael Scharf stellte sie vor, machte aber auch deutlich, das hinsichtlich der Farbgebung noch nicht alles in trockenen Tüchern ist. „Wir haben eine Befund-Untersuchung in Auftrag gegeben, Achim Gieseke aus Ennigerloh, Restaurator im Handwerk, wird ein entsprechendes Gutachten erstellen“, sagte er. Neben der farblichen Neugestaltung der Fassade durch die Malerwerkstätten Steffensmeier werden neue Holzfenster eingebaut.

Das Jugendstilhaus wurde 1910/11 erbaut und hat klassizistische Elemente. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Arbeiten bis Juni abgeschlossen sein. Weitere private Eigentümer haben sich bereits für eine Förderung vormerken lassen beziehungsweise die Sanierung schon abgeschlossen. Hauseigentümer, die sich für die Förderung interessieren, können sich an die Innenstadtkoordinatoren unter Telefon 02382/7710191 wenden.

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