Mit Muskelkraft  Maibaum aufgerichtet
Bild: Jürgen Otto
Die Soldaten der Patenkompanie legten sich gemeinsam mit Feuerwehr und Jugendfeuerwehr ins Zeug und zogen den Vorhelmer Maibaum in Sekundenschnelle in die Senkrechte.
Bild: Jürgen Otto

Den Transport besorgte erstmals Bernhard Rieping als Nachfolger von Gerhard Barschket. Und anstelle des historischen Treckers kam eine moderne Zugmaschine aus ostwestfälischer Produktion zum Einsatz. Geblieben ist die hölzerne Lafette, auf der der Maibaum unter musikalischer Begleitung des Spielmannzugs Enniger-Vorhelm zum Dorfplatz gezogen wurde.

Noch etwas ist neu: Das Wappen der Patenkompanie, die erste Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 Ahlen, ziert den Maibaum. Dafür musste das Wappen der Taubenfreunde weichen. Überhaupt fügt sich die Patenkompanie unter Führung von Major Rene Rieckmann gut in das Dorfleben ein. Allenthalben wird anerkennend von einem „bereichernden Aktivposten“ gesprochen. Und das nicht nur im Zuge der Gästebewirtung, sondern auch beim Maibaumhissen mit Muskelkraft.

Baum steht in Sekundenschnelle

Die Soldaten, angeführt vom Kompaniechef, legten sich gemeinsam mit Feuerwehr und Jugendfeuerwehr in Zeug und zogen den Baum in Sekundenschnelle in die Senkrechte. Das nahm der Ballermannsclub zum Anlass, den Mai mit Böllerschüssen zu begrüßen.

Natürlich wohnten dem Spektakel bei bestem Aprilsonnenschein viele Gäste bei. Sie feierten anschließend bei Musik und Tanz in den Mai. Unter ihnen war Ahlens Bürgermeister Dr. Alexander Berger nebst Familie sowie seine Stellvertreterin Rita Pöppinghaus-Voss. Das Grußwort des Ersten Bürgers der Stadt fiel kurz und prägnant aus.

Lob für den Bürgermeister

Josef Remmert als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) und die Spitze des Heimatvereins als Organisator des Maibaumrichtens nahmen es wohlwollend zur Kenntnis, dass der Bürgermeister erneut vor Ort gewesen ist. Das betone das gute Miteinander nicht nur im Dorf selber, sondern auch zwischen dem nördlichen Stadtteil und der Kernstadt.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 3. Mai 2019.

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