Mit Sprachförderung Erfolge erzielt
Bild: Fechner
Zu einem Erfahrungsaustausch zwischen Politik, Verwaltung und Erzieherinnen trafen sich am Mittwochmittag im Städtischen Kindergarten Milchzahn (v. l.) Denise Runge, Jutta Seitz, Heinz Günnewig, Erika Venne, Benedikt Ruhmöller, Lydia Färber, Andrea Mejauschek, Reinhold Sendker, André Deppe und Martina Schmalz.
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Beim Treffen mit den Vertreterinnen der bisher am Programm teilnehmenden Kitas im städtischen Kindergarten Milchzahn informierte sich Sendker bei den Fachfrauen. Dabei moderierte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller.

Von den Erzieherinnen hörte Sendker übereinstimmend: „Mit unserer breitgefächerten Sprachförderung liegen wir richtig und haben Erfolge erzielt. Die bereitgestellten Fördersummen könnten allerdings höher sein.“ Diesen Wunsch zu erfüllen, konnte der Bundestagsabgeordnete allerdings nicht versprechen.

Für das neue Programm „Sprach-Kitas“ müssen sich alle bisher teilnehmenden und interessierten Kitas in einem zweistufigen Verfahren bewerben. Stufe 1 sieht das sogenannte „Interessenbekundungsverfahren“ bis zum 31. Juli und Stufe 2 das Verfahren zur Antragstellung bis zum 16. September vor. In Berlin ist geplant, von 2016 bis zunächst 2019 jede Kita wiederum mit 25 000 Euro pro Jahr zu fördern.

„Für die vier städtischen Kitas haben wir bereits die Bewerbungen abgeschickt“, teilte Fachgruppenleiter André Deppe mit. Zusätzlich sollen die Kitas noch eine Fachberatung beispielsweise durch Jugendämter auf kommunaler oder Kreisebene erhalten. Dafür flössen dann nochmals 7000 Euro an die Träger, so Deppe. „Die Erkenntnisse und Anregungen aus Ihrer Mitte werde ich nach Berlin mitnehmen und in den entsprechenden Gremien erörtern“, versprach Sendker den Gesprächsteilnehmern.

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