Mit dem König der Lüfte auf Beizjagd
Bild: Kessing
Zwischen dem Falkner und seinem Greifvogel muss ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden, weiß Michael Denno.
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 „Hope“, so heißt das gefiederte Weibchen, ist fast so etwas wie eine heimliche Geliebte von Denno. „Die Tiere müssen einem vertrauen“, verrät Michael Denno (52) das Geheimnis dieser besonderen Verbindung zu seiner Wüstenbussard-Dame (Harris Hawk). Der Falkner und seine sechsjähriger Grifftöterin verstehen sich inzwischen blind.

Nach Besuch von Falkenshows erwacht Interesse

Die Begeisterung für die Jagd im Allgemeinen und die Vögel im Besonderen teilt Michael Denno mit seiner Frau Alexa (51). Beide lieben das Waidwerk und sind in der Hundeausbildung (Labradore) aktiv. Nach dem Besuch mehrerer Falkenshows erwacht in Michael Denno das Interesse für die Beizjagd.

Er nimmt Kontakt mit dem Orden deutscher Falkoniere auf, informiert sich und lernt einen erfahrenen Falkner aus Wolbeck kennen. Bei ihm schaut er sich ein Jahr die Kunst des Jagens mit Vögeln ab. Es folgt die theoretische Ausbildung. Angefangen vom Recht, über die Wildbiologie bis zur Voliere für die Tiere: „Ich musste sehr viel lernen, mehr als bei meinem Jagdschein“, berichtet Denno.

„Wir jagen nicht, wir beizen“

„Wir jagen nicht, wir beizen“, klärt der Falkner über einen wichtigen Fachausdruck auf. Es gibt allein 245 Arten von Grifftötern und 56 Arten von Bisstötern, weiß der Dolberger. Als Bisstöter bezeichnet man jene Greifvögel und Eulen, die ihre Beute mit den Fängen packen und sie durch einen Biss in den Nacken töten. Dieses unterscheidet sie von Grifftötern, die ihre Beute durch den Zugriff ihrer Fänge töten.

Wenn Sie mehr über den Falkner Denno und seinen Greifvogel erfahren möchten, lesen Sie die „AT“-Ausgabe vom 23. März.

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