Mit neuen Ideen durch die Coronakrise
Jens-Arend Feindt, Geschäftsführer von WPC, bedient die Desinfektionsstation ganz fachmännisch – mit dem Ellenbogen nämlich.

Die Corona-Pandemie belastet die Automobilindustrie aktuell in einem extremen Ausmaß. Die Produktion nahezu aller Automobilhersteller wurde in den vergangenen Wochen unterbrochen. Derzeit beginnen die ersten Werke wieder mit der Produktion von Komponenten und Fahrzeugen.

Die Entscheidung, die Produktion zu unterbrechen, stelle die Zulieferindustrie vor enorme Herausforderungen und habe die Branche quasi zum Erliegen gebracht, heißt es aus dem heimischen Unternehmen Winkelmann Powertrain Components GmbH und Co KG (WPC). Man habe schnell und drastisch reagieren müssen. Aktuell sei somit ein Großteil der Beschäftigten von Kurzarbeit betroffen.

Doch bekanntlich liege in jeder Krise auch eine Chance und so gehe WPC neue Wege. Kurzfristig wurde eine Desinfektionsmittelsäule entwickelt und ins Produktportfolio übernommen. Um in der aktuellen Zeit die Hygiene gewährleisten zu können, sei ein frei stehender Desinfektionsmittelspender die optimale Lösung für unterschiedliche Bereiche. Die Station besteht aus Stahl und ist 1,45 Meter hoch.

Die Idee sei dabei aus der Not geboren worden: Da für die Ausstattung der eigenen Produktions- und Büroflächen nicht genügend solcher Säulen auf dem Markt beschafft werden konnten, hat WPC sich kurzerhand entschieden, diese in Eigenregie herzustellen.

Aufgrund der hohen Nachfrage im Markt hat sich WPC nun auch dazu entschlossen, die Säulen auch in Verbindung mit entsprechenden Desinfektionsmittelspendern anzubieten. Die schnelle Verfügbarkeit bei WPC und die hohe Nachfrage, die durch die Lockerungen des Lockdown entstanden ist, böten aktuell die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermarktung.

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