Mitsingen bei Concordia ist erwünscht
Bild: Lohmann
Rund 45 Sänger traten beim Dreikönigssingen des Männergesangvereins (MGV) Concordia in der St.-Marien-Kirche in Ahlen auf.
Bild: Lohmann

 Das Konzert stand unter dem Titel „Transeamus usque Bethlehem“. Dabei handelt es sich um weihnachtliche schlesische Chormusik. Gedämpftes Licht, ein detailreiches Krippenspiel und ein großer Tannenbaum bereiteten den Sängern und ihrem Publikum eine heimelige Atmosphäre. In weißen Hemden und weinrotfarbenen Sakkos – so kennt das treue Publikum die Sänger schon seit Jahrzehnten. Beständigkeit hat bei den Männern Tradition.

Das erste Wort des Abends hatte Pfarrer em. Hubert Schöning. Er rief dazu auf, den Abschluss der Weihnachtstage zu genießen. Dafür legte sich der rund 45 Mann starke Chor kräftig ins Zeug. Christliche und weltliche Lieder kamen dem Publikum zu Ohren. Mitsingen war ausdrücklich erlaubt. Vor allem Klassiker wie „Nun freut euch, ihr Christen“ oder „O du fröhliche“ machten es den Besuchern leicht, Teil der singenden Gemeinde zu werden.

In seiner Ansprache blickte MGV-Vorsitzender Franz-Josef Börste auf das aktuelle Weltgeschehen. Er verwies auf den immer noch andauernden Krieg in Syrien und stellte mit Blick auf die Weihnachtsgeschichte und deren Botschaft fest, dass dies kaum mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren sei. Man lebe in einer Zeit, in der Präsidenten mit der Existenz ihrer Atomknöpfe prahlten, führte Börste fort. Er legte den Gästen ans Herz, sich mit der Weihnachtsgeschichte auseinanderzusetzen.

Am Ende des Konzerts honorierte das Publikum die Leistung des Chores mit ausgiebigem Beifall. Mit jeweils einem Blumenstrauß bedankte sich der Vorsitzende bei seinem Chorleiter Wilfried Thorwesten sowie bei Volker Grundmann, dem Leiter des Bläser-Ensembles. Bei den anwesenden Männern im Publikum hoffte Börste auf eine Erkenntnis: „Singen macht Spaß.“ Er lud Interessierte dazu ein, den Chor während seiner Proben zu besuchen und mitzusingen.

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