Mosaik: Transportproblem ist noch nicht gelöst
Bild: Voss-Loermann
Künstler Willi Sandforth hat Bedenken, ob das Mosaik, das nur aus glasierten Steinen besteht, einen Transport unbeschadet überstehen wird.
Bild: Voss-Loermann

Am Dienstagmorgen hatte Helga Gausling den fast 90-Jährigen an die Klosterstraße geführt. Der Ortstermin sollte dem Plan dienen, das Kunstwerk zu retten und es im Ganzen zum Fritz-Winter-Haus zu überführen.

Gauslings erste Idee, das Mosaik einfach dort hängenzulassen, wo es ist – schließlich wird der Teil der FBS nicht abgerissen – hatte der Architekt verworfen: Das Werk passe nicht zu den neuen Plänen. „Kann man nicht auf das Dach klettern?“, fragte die Galeristin und wollte sogar selbst Hand an den Zollstock legen, um die Maße der Platte zu ermitteln. Doch da war Dieter van Stephaudt vor. „Da oben darf keiner drauf“, verhinderte der FBS-Leiter das Erklimmen des Dachs durch Gausling, die schon nach einer Leiter gefragt hatte.

Anhand der Größe der Ziegel an der Wand waren die Maße aber schnell errechnet: Transportiert werden muss eine Platte in der Größe von einem mal zwei Metern. Allein Willi Sandforth hatte Bedenken, ob das Mosaik, das nur aus glasierten Steinen bestehe, wie er sich erinnerte, einen Transport unbeschadet überstehen könnte.

(Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 17. August).

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