Museumstag ist in Ahlen ein Erfolg
Im Kunstmuseum luden zum internationalen Museumstag ein (v. l.): Burkhard Leismann, Benedikt Ruhmöller, Elisabeth Sonneck, Gisela Geiger und Prof. Ferdinand Ullrich. Bild:Voss-Loermann

Angesichts eines übervollen Hauses lud er  die zahlreichen auswärtigen Gäste ein, auch diese  weiteren Ausstellungsstätten – das Heimatmuseum, das Fritz-Winter-Haus, das Interreligiöse Museum und die Stadtgalerie – zu besuchen und dabei Ahlen kennenzulernen. Die sich anschließende Eröffnung der Ausstellungen von Heinrich Campendonk (1889 bis 1957) und der zeitgenössischen Künstlerin Elisabeth Sonneck geriet zu Lehrstunden in Sachen Kunstgeschichte. Während die Penzbergerin Gisela Geiger kenntnisreich und spannend in Leben, Psyche und Werk Heinrich Campendonks einführte – das von ihr geleitete Museum hat viele der gezeigten Werke dem Ahlener Haus als Leihgaben überlassen – präsentierte Prof. Ferdinand Ullrich, Direktor der Kunsthalle Recklinghausen, das Werk Elisabeth Sonnecks. Die 1962 in Bünde geborene Malerin Sonneck arbeitet meist im quadratischen Format von 1,45 auf 1,45 Meter und wirkt mit ihren polychrom gestalteten Tafelbildern direkt in den Raum hinein, wie Ullrich erläuterte. Doch nicht nur im Kunstmuseum tummelten sich den gesamten Tag über bei freiem Eintritt die Besucher. Auch im Fritz-Winter-Haus gab es in der Doppelausstellung von Antonio Marra und Raimund Göbner viel zu sehen. Das Publikum im Heimatmuseum war teils deutlich jünger, wurden dort doch alte Spiele gezeigt und zum Spielen aufgefordert.

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