Nach Corona gibt‘s Einiges aufzuholen
Peter Schniederjürgen
Zwei Lehrerinnen und eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern: Stefanie Pfister (r.) und Annchristin Lettmann genießen die entspannte Atmosphäre in der Sommerschule.
Peter Schniederjürgen

Dass Corona vielen Schülern einen Menge Unterrichtsausfall beziehungsweise Wechselunterricht bescherte, ist hinlänglich bekannt. Auch der so gut gemeinte, aber nicht immer gut gemachte digitale Unterricht erwies sich für manche Schülerinnen und Schüler als Belastung. Davon waren bedauerlicherweise auch Jugendliche der Städtischen Gesamtschule betroffen. Die hat aus diesem Grund in den ersten zwei Ferienwochen eine Sommerschule eingerichtet, um rund 100 Mädchen und Jungen die Gelegenheit zu geben, Versäumtes und nicht Verstandenes aufzuarbeiten.

„Die Situation in dieser Summerschool ist für uns ein pädagogischer Traum“, sagt Deutschlehrerin Stefanie Pfister beim Vor-Ort-Termin. Denn in den kleinen Gruppen von sechs bis sieben Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrkräften sei tolles Arbeiten möglich. „Dazu kommt ja noch, dass die Schülerinnen und Schüler freiwillig hier sind“, ergänzt Kollegin Annchristin Lettmann. Diese Form der intensiven Betreuung trage schnell Früchte und so reiche es, die Dauer der Summerschool auf drei Stunden täglich zu reduzieren.

„Dazu hatten wir auch die volle Unterstützung der Eltern, mit denen wir in gutem Kontakt stehen“, betont Frauke Hantel-Laufenberg als didaktische Leiterin der Schule. Die Jugendlichen seien schnell bereit und – besonders wichtig – auch motiviert gewesen, mitzumachen.

Denn der Spaß ihrer Lehrerinnen und Lehrer übertrug sich auf sie. Und gemeinsam lernt es sich ja bekanntlich am besten.

von Peter Schniederjürgen

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