Nach Testlauf fällt der erste Schnee
Bilder: Detlef Peter Jotzeit
Mit einem Teleskoplader transportiert Michael Morisse, Mitarbeiter der Ahlener Umweltbetriebe, ein Großfahrzeug mit Streuer. Bis zu sechs Tonnen Salz passen auf die Ladefläche.
Bilder: Detlef Peter Jotzeit

 „Normalerweise fängt deren Dienst erst um 7 Uhr an “, erklärt er.

Bereits seit Anfang November werde der Wetterdienst ständig verfolgt. Abwechselnd habe immer ein Einsatzleiter Rufbereitschaft, um bei Schneefall und Glätte sofort reagieren zu können. „Diesmal wussten wir nur sicher, dass es Niederschlag am Morgen geben wird“, so Krätzig. Bei einer Temperatur von drei Grad Celsius sei er eher von Regen ausgegangen. Doch dann habe es von 6.20 bis 7.20 Uhr doch geschneit.

Einsatzleiter Matthias Krätzig nimmt nur symbolisch im Salzlager die Schippe in die Hand.
Die achtköpfige Mannschaft des Winterdienstes habe vor Beginn des Schneefalls die Gelegenheit genutzt, schon einmal einen Testlauf mit mit den drei Groß- und vier Kleinfahrzeugen zu machen. „Es ist gut, wenn man vorweg schon alle Szenarien durchgespielt hat“, erklärt Krätzig.

Zumal in diesem Jahr erstmals vier neue Kleinfahrzeuge für den Winterdienst eingesetzt werden. „Damit decken wir rund 70 Kilometer Rad- und Gehwege ab“, so der Einsatzleiter. Der Test habe gut geklappt und nach dem Schneefall habe das Winterdienstteam sofort richtig durchstarten können.

Sollte General Winter in den kommenden Tagen richtig das Regiment übernehmen, sind die Ahlener Umweltbetriebe gerüstet. „180 Tonnen Salz stehen uns zur Verfügung“, rechnet Krätzig vor. Das reiche bei einer Standardfahrt pro Tag für gut drei Wochen.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 1. Dezember.

SOCIAL BOOKMARKS