Nachwuchsarbeit liegt Musikverein am Herzen
Bild: Kunst
Simon (11) probiert die Tuba aus.
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Zwischen den Musikbeiträgen boten Mitglieder des Blasorchesters außerdem den Kindern die Möglichkeit, ihre Lieblingsinstrumente an Ort und Stelle auszuprobieren. Das kam so gut an, dass sich wie bei Trompetenlehrer Benjamin Jäger lange Warteschlangen bildeten.

„Die Kinder- und Jugendarbeit ist uns ein besonders Anliegen“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Guido Keil. Deshalb biete der Verein interessierten Kindern ein Jahr lang die Möglichkeit, ein Instrument kostenlos auszuprobieren. „Die hohen Anschaffungskosten verhindern oft, dass Kinder den Weg zur Musik finden“, sagte er. Nach einem Jahr wisse man, ob sich das Instrument für den Musikschüler eigne. Dann gebe es meistens einen Weg, ein passendes Leihinstrument zu finden oder ein eigenes anzuschaffen.

Während die Kinder probten, hatten die Eltern und Großeltern Zeit, sich am Kuchenbüffett zu stärken oder eine Grillwurst zu essen und sich im großen Zelt hinter der Alten Schule zu einem Plausch beim Kaffee niederzulassen. Der Erlös aus den Spenden des Sommerfestes fließt in die Kasse der Blasorchester, um die Jugendarbeit weiter zu stärken.

Auf den Informationstafeln, die über die Geschichte des Musikvereins berichteten, entdeckte sich Heinz Woestmann auf einem Foto als Junge im Spielmannszug. „Das war 1959 auf dem Hoffest bei Cosmann“, erläuterte er. Die Gründung des Blasorchesters lag da schon 35 Jahre zurück. Etwas später wurde der Musikverein im Jahr 1932 aktenkundig.

(Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 19. Juli.)

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