Natur kehrt an die Werse zurück
Zum symbolischen ersten Spatenstich trafen sich am Donnerstag Vertreter der Städte Ahlen und Beckum, des Krei ses Warendorf und der an der Werse-Renaturierung beteiligten Behörden und Verbände au der Wersebrücke Alte Beckumer Straße. Bild: Rademacher

Das katastrophale Hochwasser sei der Auslöser für umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahme an der Werse gewesen, die jetzt mit dem Abschnitt A 1 in Ahlen ihren Abschluss fänden. Zahlreiche Behörden hätten bei der Planung, wie schon bei den vorherigen Baumaßnahmen, gut zusammengearbeitet. Ruhmöller nannte die Stadt Beckum, den Kreis Warendorf, die Bezirksregierung Münster mit den Dezernaten für Wasserwirtschaft und Ländliche Entwicklung/Bodenordnung sowie den Wasser- und Bodenverband. Ruhmöller und Kreis-Umweltdezernent Friedrich Gnerlich lobten insbesondere die Mitarbeiter des früheren Amtes für Agrarordnung, die das Flurbereinigungsverfahren durchgeführt hätten. Denn ohne den Grunderwerb entlang des Flusses sei die Umsetzung des Vorhabens nicht möglich geworden. Es sei vorzeigbar, was bisher an der Werse entstanden sei, sagte Gnerlich, der überzeugt war, dass das Gewässer auch von der abschließenden Baumaßnahme doppelt profitiere. Zum einen in ökologischer Hinsicht, zum anderen in Sachen Hochwasserschutz. Dies sei auch enorm wichtig für die Entwicklung des Zechengeländes, betonte er.

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