Neues Wachgebäude für Westfalenkaserne
Major Markus Jenny, stellvertretender Standortältester in der Westfalenkaserne (l.),  nimmt von Hans-Joachim Rahe, Leiter Facility Management des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Münster, den Schlüssel für das neue Wachgebäude entgegen. Bild: Rademacher

Der stellvertretende Standortälteste und Vize-Kommandeur des Sanitätsregiments 22 „Westfalen“ gab ihn anschließend gleich an den Kasernenfeldwebel weiter, der fortan für das Dienstgebäude am Zugang der Westfalenkaserne zuständig ist. Die neue Wache ersetzt das alte Gebäude, das aus der Anfangszeit der Westfalenkaserne stammte und nicht mehr aktuellen Erfordernissen entsprach. Jetzt, mit dem knapp 200 Quadratmeter großen Gebäude, sei man – die Gebäude-, Ernergie- und Sicherheitstechnik betreffend – auf dem neuesten Stand, erklärte gestern die zuständige Objektmanagerin des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums, Tanja Schäfer.

Baubeginn war im April vergangenen Jahres. Statt wie geplant im Juli dieses Jahres habe der Neubau erst zum 1. Oktober an die Bundeswehr abgegeben werden können, sagte Tanja Schäfer. Danach sei noch die Technik installiert worden. Die schlechte Witterung habe die Baumaßnahme erheblich verzögert. Allerdings sei man finanziell in dem gesteckten Rahmen geblieben, so Tanja Schäfer. 578 000 Euro wurden investiert.

Das neue Wachgebäude entspricht den aktuellen Bundeswehr-Standards und umfasst neben der Wachstube und dem Dienstraum des Offiziers vom Wachdienst (OvWa) einen Ruheraum, eine Teeküche, Toiletten, Duschen und einen kleinen Lagerraum. Darüber hinaus gibt es drei Arrestzellen in dem Gebäude. Diese würden aber frühestens ab Januar 2014 belegt, da sie noch für den Vollzug abgenommen werden müssen, erklärte der Kasernenfeldwebel. Für das kommende Jahr ist im Rahmen einer weiteren Baumaßnahme die Erneuerung des Postenhäuschens an der Zufahrt und der Schrankenanlage geplant.

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