„Nightfever“ in der Ahlener Marienkirche
Bild: Kunst
Wer im November nach dem Einkauf beim Moonlight-Shopping Ruhe sucht, kann diese bei der ersten Nightfever-Aktion der katholischen Pfarrgemeinden in der Marienkirche finden. Das Bild zeigt (v. l.) Pastor Hubert Schöning, Isolde Schnapka, Martina Jotzeit, Ursula Erdmann, Maria Maschke, Petra Vennekötter-Schulte, Birgit Linnemann, Mechthild Crabus und Barbara Portmann-Gawer.
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In insgesamt 25 Städten züngelten seitdem bereits die Flammen des Glaubensfeuers. Eine solche Veranstaltung, die Martina Jotzeit selbst im vergangenen Jahr in der Münsteraner Kirche St. Lambertus erlebte, beeindruckte sie so stark, dass sie nun Mitinitiatorin des ersten Ahlener „Nightfever“ ist.

Dazu laden die Pfarrgemeinderäte von St. Bonifatius, St. Marien und St. Bartholomäus am Freitag, 25. November, in die St.-Marienkirche ein. Am Abend des „Moonlight-Shoppings“ werden die Türen des Gotteshauses an der Oststraße dann bis 23 Uhr offen stehen.

Während der Aktion werden in der Fußgängerzone Teelichter an die Passanten verschenkt. Sie gelten als Einladung, in die Kirche zu gehen und das Kerzenlicht vor dem Allerheiligsten anzuzünden. Dort werden dann schon zahlreiche Kerzen brennen, deren Licht zusammen mit der gespielten geistlichen Musik eine meditative Atmosphäre entstehen lassen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit einem Gottesdienst, in dem gesungen und das Allerheiligste ausgesetzt wird. „Die Besucher können sich hinsetzen, ihren Gedanken nachgehen und wenn sie möchten, mit Gott im Gebet kommunizieren“, erläuterte Martina Jotzeit das weitere Programm, dessen Elemente in allen Nightfever-Veranstaltungen gleich sind.

Dazu gehört auch die Möglichkeit, aus bereitgestellten Körben Bibelsprüche zu ziehen. Oder Fürbitten-Zettel auszufüllen, die gesammelt werden und später einem Kloster zum Gebet überreicht werden. Wer möchte, kann auch mit Pfarrern und Pastoralreferenten an verschiedenen Stellen in der Kirche ins Gespräch kommen, von ihnen gesegnet werden oder bei ihnen die Beichte ablegen.

„Eingeladen sind alle, die nach dem Einkaufsbummel Ruhe finden möchten. Kommen, gehen, bleiben, alles ist möglich“, sagte Martina Jotzeit. Sie freut sich zusammen mit den Initiatoren der drei Gemeinderäte darüber, dass dies die erste gemeinsame Aktion der Gemeinden ist. Die Wahl sei aufgrund des zentralen Standortes auf die Marienkirche gefallen.

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