OGS-Träger schlagen Alarm: Zuschüsse erhöhen
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Dringenden Handlungsbedarf sieht die Arbeitsgemeinschaft der Träger der Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS), zu der auch die Marienschule gehört, in Ahlen bei der Finanzierung der OGS.
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Sie fordern eine Erhöhung der Zuschüsse, um den Standard der OGS in Ahlen zu sichern. Als Begründung heißt es im Schreiben: „Die OGS gibt den Kindern Sicherheit, Halt und Struktur in einem oftmals unsicheren Lebensumfeld und ist Eltern somit ein verlässlicher Partner. Gleichzeitig sind die qualitativen Erwartungen, zum Beispiel im Bereich des Kinderschutzes und der Integration von Kindern mit Förderbedarf, stetig gestiegen.“

Diesen gewachsenen Ansprüchen müssten auch die Qualifikationen der an den OGS-Standorten tätigen Kräften entsprechen. Die Träger kommen in ihrem Schreiben auf einen jährlichen Finanzierungsbedarf von 1822,63 Euro pro Kind. Um diese Summe zu erreichen, müsse der Zuschuss um 310,63 Euro pro Jahr und pro Kind angehoben werden. Zudem wünscht die AG die Option, für kleinere Standorte mit bis zu 40 Kindern Sondervereinbarungen über pauschale Zusatzzahlungen.

Der Grund: Aufsichtsrechtliche Notwendigkeiten und bauliche Begebenheiten erforderten in der Regel einen erhöhten Personaleinsatz. Die Träger unterstreichen in ihrem Schreiben eine Aussage, die sie bereits im Vorjahr getroffen hätten: „De facto erleben wir seit Jahren die schleichende finanzielle Auszehrung der OGS, da die tariflichen Steigerungen der Mitarbeitervergütungen nicht ausgeglichen worden sind und die qualitativen Erwartungen stetig steigen.“ Es bestehe „absolut dringlicher“ Handlungsbedarf.

Die OGS in Ahlen nehme im Landesvergleich der Finanzierungen einen unteren Rang ein, obwohl in diesem System mit relativ geringem jährlichen Aufwand gute Ergebnisse erzielt und viele präventiv wirkende Impulse gesetzt worden seien.

Mehr in der Dienstagsausgabe des „AT“.

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