Olfeschnecken treten kräftig in Pedalen
Nach dem Zieleinlauf (v. l.) Jochen Bolte, Martina Gorden, Rainer Grewe, Martin Michelswirth, Ulrike Mix, Ralf Winter, Phanuel Fakner, Jürgen Stemmer, Jannick Gorden und Michel Gorden.

 Zehn Sportler traten am frühen Sonntagmorgen beim Jedermannrennen mit gut 12 000 anderen Radsportlern auf den Strecken über 60 oder 120 Kilometer in und um Berlin an. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen gab es bereits beim Start den ersten Höhepunkt: die Fahrt durch das Brandenburger Tor. Hier erfolgte der Start, und los ging es über abgesperrte Straßen Richtung Grunewald, vorbei an vielen touristischen Zielen in Berlin. Aber dafür hatten die Radsportler doch nicht unbedingt den Blick.

Schon von Beginn an waren die Geschwindigkeiten hoch, und bei der Masse an Radfahrern erforderte es hohe Konzentration auf das Fahren. Markante Punkte bleiben aber doch in Erinnerung: die Überfahrt über die Landebahn des Flughafens Tempelhof, das Regierungsviertel und der Endspurt, vorbei an der Siegessäule, die Straße des 17. Juni hinauf zum Ziel kurz vor dem Brandenburger Tor. Ein tolles Schlussbild nach einem für alle fantastischen Rennen.

Zum Fachsimpeln traf man sich im Zielbereich bei einem isotonischen Getränk, und alle waren erstaunt über die hervorragenden Zeiten, die erreicht wurden. Martina Gorden benötigte für die genau 64,4 Kilometer 1:49:53 Stunden, was einem Durchschnitt von 35,17 Kilometer pro Stunde entspricht. Die weiteren Zeiten: Michael Gorden 1:53:59, Jochen Bolte 1:58:02, Martin Michelswirth 1:58:15, Ralf Winter 2:01:19, Ulrike Mix 2:01:21.

Die Teamkollegen, die sich an die 120 Kilometer gewagt hatten, wurden gemeinsam im Ziel erwartet. Jürgen Stemmer erreichte das Ziel nach 3:17:24, Rainer Greve 3:20:17 und Phanuel Fakner 3:27:57. Ungekrönte Olfeschnecke am Wochenende in Berlin wurde Jannick Gorden. Mit einer fantastischen Zeit von 3:02:44 Stunden, was einem Schnitt von 38,65 Kilometern pro Stunde entspricht, raste er durch das Ziel vor dem Brandenburger Tor. Nach diesem tollen Ergebnis können sich nun die Olfeschnecken auf das nächste Rennen, die Vattenfall Cyclassics im August in Hamburg, freuen.

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