Paintball-Anlage öffnet nicht vor 2013
Bild: Enz
Generalüberholt wird derzeit das ehemalige Tanzcafé Müller an der Hammer Straße. Weil dort Wohnungen entstehen, gelten für die geplante Paintball-Anlage in der Nachbarschaft strengere Lärmschutzauflagen, als die Investoren angenommen hatten.
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Dass sich in derart direkter Nachbarschaft zur geplanten Anlage Wohnungen befinden, sei erst sehr spät klar geworden, berichtet Thomas Heitmann. Er ist Gesellschafter der Investorenfirma Wildemann und Heitmann aus Düsseldorf. Erst nach dem hart umkämpften Ratsbeschluss pro Paintball im vergangenen Dezember habe man davon erfahren, so Heitmann. „Hätten wir das früher gewusst, hätten wir nie investiert“, sagt er. Denn lärmschutzrechtlich ergeben sich aus der nahen Wohnbebauung erhebliche Einschränkungen.

Entweder könne unter den gegebenen Bedingungen nur ein relativ kleiner Teil des Geländes genutzt werden, der einen Mindestabstand zu den Wohnungen habe, so Heitmann. Darauf sei aber keine attraktive Anlage mehr zu platzieren. Oder der Spielbetrieb könne nur samstags stattfinden, während die Anlage sonntags geschlossen bleiben müsste. Das wiederum sei wirtschaftlich nicht machbar, denn die Baukosten blieben schließlich dieselben.

Heitmann: Projekt ist nicht grundsätzlich gefährdet

Dennoch zeigt sich Heitmann optimistisch, dass eine Lösung in Abstimmung mit den Besitzern gefunden, und die Paintball-Anlage in Ahlen an den Start gehen wird. „Die Verhandlungen laufen“, sagt er. Den ursprünglich angepeilten Eröffnungstermin im kommenden Frühjahr hat Heitmann zwar bereits verworfen. Doch für das Frühjahr 2013 bleibt er zuversichtlich. Eine prinzipielle Gefährdung des Projekts gebe es nicht, betont er. Er lässt allerdings durchblicken, dass diese Hartnäckigkeit der Investoren nicht zuletzt den bereits in Gutachten investierten fünfstelligen Summen geschuldet ist.

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