Paintball: Eröffnungstermin noch unklar
Bilder: Jotzeit
Michael Wennmann, Leiter der des neuen Paintball-Parks Westfalen, hofft, dass die Anlage an der Hammer Straße möglichst schnell ihre Tore öffnen kann.
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Laut „AT“-Informationen sollen Unstimmigkeiten mit der Verwaltung hinsichtlich der Bauarbeiten dafür mitverantwortlich sein. 

Dass es eine Verzögerung gibt, bestätigte Michael Wennmann, Leiter der Anlage, die zukünftig unter dem Namen Paintball-Park Westfalen firmiert. Ins Detail gehen wollte er nicht. „Wir versuchen, das Projekt in Partnerschaft mit der Verwaltung vernünftig zum Abschluss zu bringen“, sagte er. Einen genauen Termin für die Eröffnung nannte er aber nicht und beließ es bei „in den nächsten Wochen“.

Bedeckt hielt sich auch Lutz Henke, Pressesprecher der Stadt Ahlen. „Das ist ein laufendes Verfahren“, machte er deutlich. Aus diesem Grund könne er keine Einzelheiten nennen. „Es ist aber nichts, was das Projekt zum Stillstand bringt“, stellte er klar. Vielmehr gehe es um Änderungen und Wünsche des Bauherrn. Die entsprechenden Unterlagen lägen der Verwaltung mittlerweile vor und müssten nur noch geprüft werden.

Zahlreiche Verstecke warten auf Spieler, die mit ihren Markierern bunte Gelantinekapseln abfeuern.
Dass die Nachfrage auf jeden Fall schon jetzt riesig sei, unterstrich Wennmann. Die Leute warteten förmlich auf die Eröffnung, sagte er. „Zehn bis 15 Mann kommen hier täglich vorbei und fragen, wie weit wir sind.“ Ein Bonbon werde es auf jeden Fall für die Spieler geben, verriet er. Vor der eigentlichen Eröffnungsfeier werde es ein sogenanntes „Soft-Opening“, eine Art Vorpremiere, geben.

Keinen Hehl machte Wennmann daraus, dass die Betreiber des Paintball-Parks Westfalen gerne die laufende Saison schon komplett mitgenommen hätten. Nach ersten Plänen sei auch schon mal der Mai ins Auge gefasst worden, dann der Juli und zuletzt Mitte August. Nun hoffe er, dass es zügig vorangehe, um zumindest noch einen Teil der Spielsaison nutzen zu können.

Gewerkelt wird auf jeden Fall noch kräftig auf der Baustelle. Aktuell sind die Handwerker mit Dach- und Holzarbeiten am zukünftigen Eingangsbereich beschäftigt.

Der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten hinter dem ehemaligen Soldatenheim St. Martin/Eventcenter war am 20. Mai gefallen. Die ersten Planungen liegen indes schon sechs Jahre zurück.

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