Paintball: Keine Gefahr durch Ablagerungen
Bild: Jotzeit
Die an der Geländeoberfläche sichtbaren Abfälle werden laut der Kreisverwaltung durch den Grundstückseigentümer in Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Paintball-Anlage entsorgt.
Bild: Jotzeit

Für eine Gesamtbewertung der Fläche und aller darauf abgelagerten Stoffe waren auf Drängen der Politik noch ergänzende Untersuchungen vereinbart worden (das „AT“ berichtete).

Der Nachweis der Unbedenklichkeit bei der für die geplante Nutzung maßgeblichen obersten Bodenschicht sei zwar schon mit dem Untersuchungsbericht vom 18. Februar 2013 erbracht worden, so der Kreis. Doch angesichts der Diskussion um zuvor nicht bekannte, aber recht umfangreiche Auffüllungen aus den 1960er- und 1970er-Jahren seien im Mai ergänzende Boden- und Grundwasseruntersuchungen vorgenommen worden.

„Seit dem 27. Mai liegt der Bericht des Büros Guch GmbH vor“, sagte Kampelmann. Der Untersuchungsumfang sei vorab mit dem Kreis abgestimmt worden. Aufgabe sei die Ermittlung der Stärke, Zusammensetzung und von Schadstoffgehalten in den Ablagerungen gewesen. Dabei habe sich nun gezeigt, dass die Ablagerungen aus Boden mit unterschiedlichen Anteilen von Bauschutt und Baumischabfällen bestünden. „Sie vervollständigen bereits vorliegende Daten und lassen eine Gesamtbewertung der Ablagerungen zu“, so Kampelmann.

Zwischen allen Beteiligten bestehe Einvernehmen, die an der Geländeoberfläche sichtbaren Abfälle zu entsorgen, so Kampelmann. Die Räumung werde durch den Grundstückseigentümer in Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Paintball-Anlage erfolgen. Sie sei noch für den Juni angekündigt und werde abschließend vom Kreis kontrolliert. Neben den Abfällen würden auch an der Geländeoberkante vorgefundene Bauschutt- und Straßenaufbruchbrocken entfernt.

SOCIAL BOOKMARKS